Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.
Bei Denshattack! war ich mir anfangs nicht sicher, was mich eigentlich erwartet. Die Trailer versprachen schnelle Action, schräge Ideen und eine Menge Effekte auf dem Bildschirm. Nach den ersten Spielstunden wurde jedoch schnell deutlich, dass hinter dem chaotischen Erscheinungsbild deutlich mehr steckt als ein reines Effektfeuerwerk.
Denshattack! lebt davon, den Spieler permanent unter Druck zu setzen. Kaum ist ein Kampf begonnen, füllt sich der Bildschirm mit Gegnern, Projektilen und Fähigkeiten. Trotzdem entsteht erstaunlicherweise nie das Gefühl völliger Überforderung. Stattdessen entwickelt das Spiel einen Flow, bei dem man immer besser lernt, Muster zu erkennen und Chancen zu nutzen.
Gerade diese Mischung aus Chaos und Kontrolle hat mich mehrfach an die stärkeren Momente von Slay the Spire 2 erinnert. Natürlich funktionieren beide Spiele völlig unterschiedlich, doch in beiden Fällen entsteht der Reiz daraus, zunächst überfordert zu wirken und nach und nach die dahinterliegenden Systeme zu verstehen.
Schnelle Kämpfe, die mehr verlangen als gute Reflexe
Auf den ersten Blick könnte man Denshattack! für einen reinen Action-Titel halten. Tatsächlich spielen Reflexe zwar eine wichtige Rolle, doch langfristig entscheiden andere Faktoren über Erfolg oder Misserfolg.
Jede Runde verlangt Anpassung. Gegnerkombinationen verändern sich, neue Fähigkeiten kommen hinzu und viele Situationen lassen sich auf unterschiedliche Weise lösen. Dadurch bleibt das Spiel auch nach mehreren Stunden überraschend abwechslungsreich.

Besonders gefallen hat mir, dass Fehler selten unfair wirken. Wenn ich gescheitert bin, lag es meist daran, dass ich eine Situation falsch eingeschätzt oder eine Fähigkeit zum falschen Zeitpunkt eingesetzt hatte. Das motiviert deutlich stärker als künstlich erhöhte Schwierigkeit.
Fortschritt durch Experimente
Eine der größten Stärken des Spiels ist sein Fortschrittssystem.
Neue Fähigkeiten verändern nicht nur Zahlenwerte, sondern häufig die gesamte Herangehensweise an Kämpfe. Manche Builds setzen auf maximale Mobilität, andere auf Flächenschaden oder kontrollierte Defensive.

Dadurch entsteht eine Experimentierfreude, die mich immer wieder dazu gebracht hat, neue Kombinationen auszuprobieren. Ähnlich wie bei The House Always Wins entwickelt sich ein großer Teil des Spielspaßes aus der Frage, welche Risiken man eingeht und welche Strategie langfristig funktioniert.
Je länger ich gespielt habe, desto stärker wurde das Gefühl, tatsächlich ein eigenes Spielverständnis zu entwickeln, statt nur vorgegebene Lösungen abzuarbeiten.
Stilistisch unverwechselbar
Optisch geht Denshattack! bewusst seinen eigenen Weg.
Die Präsentation ist bunt, laut und teilweise bewusst überdreht. Trotzdem wirkt das Design nie beliebig. Hinter der visuellen Überforderung steckt eine klare Lesbarkeit, die gerade in hektischen Kämpfen enorm wichtig ist.

Auch das Sounddesign trägt viel zur Identität des Spiels bei. Treffer, Fähigkeiten und Gegneraktionen besitzen genügend Feedback, um selbst in chaotischen Situationen nachvollziehbar zu bleiben.
Das sorgt dafür, dass die Action trotz ihrer Geschwindigkeit selten unübersichtlich wird.
Nicht jeder wird den hohen Puls mögen
So unterhaltsam das Spiel ist, einige Schwächen bleiben dennoch.
Das hohe Tempo ist nicht für jeden geeignet. Wer ruhigere Spielerfahrungen bevorzugt, könnte sich von der permanenten Reizdichte schnell erschlagen fühlen.
Auch die Lernphase fällt etwas steiler aus, als es die ersten Minuten vermuten lassen. Viele Mechaniken erschließen sich erst nach mehreren Durchläufen vollständig.
Zudem gibt es Momente, in denen die Vielzahl an Effekten kurzfristig die Übersicht erschwert, selbst wenn das Spiel insgesamt überraschend gut lesbar bleibt.
Mein Fazit
Denshattack! ist eines dieser Spiele, das auf den ersten Blick deutlich simpler wirkt, als es tatsächlich ist.
Hinter der rasanten Action verbirgt sich ein durchdachtes System aus Fähigkeiten, Risikoabwägungen und taktischen Entscheidungen. Gerade dadurch bleibt das Spiel auch über viele Stunden hinweg interessant.
Wer bereit ist, sich auf das kontrollierte Chaos einzulassen, erhält einen ungewöhnlichen Action-Titel mit hohem Wiederspielwert und einer klaren eigenen Identität.
Für mich gehört Denshattack! zu den positiven Überraschungen des Monats – nicht weil es das Genre neu erfindet, sondern weil es bekannte Ideen auf eine frische und konsequente Weise kombiniert.
⭐ Meine Bewertung: 4,2 von 5 Sternen
| Pros | Cons |
| Rasante und motivierende Kämpfe | Hohe Reizdichte nicht für jeden geeignet |
| Überraschend tiefe Spielsysteme | Steilere Lernkurve als erwartet |
| Hoher Wiederspielwert | Teilweise unübersichtliche Effektflut |
| Kreative Build-Möglichkeiten | Wenig Ruhephasen zwischen den Kämpfen |
| Eigenständiger visueller Stil | Einige Systeme werden spät erklärt |
Erscheinungsdatum: 15.7.2026
Plattformen: PC (Microsoft Windows), PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2