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Cloudspire-Komponenten im Überblick: Einige der besten im gesamten Brettspielbereich

Roman Vogdt

Von Roman VogdtAutor

Cloudspire-Komponenten im Überblick: Einige der besten im gesamten Brettspielbereich

Wir haben uns in den letzten Monaten intensiver durch mehrere Spiele von Chip Theory Games gearbeitet, darunter The Elder Scrolls: Betrayal of the Second Era und 20 Strong. Mit der neuesten Crowdfunding-Erweiterung zu Cloudspire bot sich nun endlich die Gelegenheit, einen genaueren Blick auf das kompetitive Tower-Defense-Strategiespiel zu werfen – und vor allem auf dessen beeindruckende Produktion.

Denn wenn es etwas gibt, wofür Chip Theory Games inzwischen bekannt ist, dann ist es kompromisslose Materialqualität. Die Spiele des Studios fühlen sich oft eher wie luxuriöse Videospiele in Brettspielform an als wie klassische Tabletop-Produkte. Und genau diesen Eindruck hinterlässt auch Cloudspire.

Kartenqualität: Sleeves? Komplett unnötig

Die erste gute Nachricht direkt vorweg: Ihr könnt euch das Sleeven der Karten praktisch sparen.

Wie bei vielen Chip-Theory-Titeln bestehen auch die Karten in Cloudspire aus einem speziellen Kunststoffmaterial statt aus klassischem Karton. Das sorgt nicht nur für eine extrem hochwertige Haptik, sondern macht die Karten gleichzeitig wasserfest und erstaunlich robust.

Verschütteter Kaffee? Kein Drama. Kurz abwischen und weiterspielen.

Das Ganze hat allerdings auch einen kleinen Nachteil. Die Karten sind extrem glatt. Wirklich extrem glatt. Egal welches Spiel von Chip Theory Games man spielt – früher oder später rutschen einem die Karten garantiert aus der Hand und verteilen sich quer über den Tisch.

Die Produktionsqualität ist also absolut erstklassig. Die Fähigkeit, diese Karten elegant festzuhalten? Eher nicht so.

Neoprenmatten sorgen für starken Table-Presence

Ein weiterer großer Bestandteil von Cloudspire sind die zahlreichen Neoprenmatten. Sowohl die Fraktionsboards als auch die zentralen Spielfeldteile bestehen aus flexiblem Neoprenmaterial statt aus klassischen Spielbrettern.

Gerade bei einem Spiel wie Cloudspire, bei dem ihr das Spielfeld modular zusammensetzt und ständig neue Bereiche erweitert, funktioniert dieses Material hervorragend. Die Matten liegen flach auf dem Tisch, verrutschen kaum und fühlen sich deutlich hochwertiger an als gewöhnliche Pappe.

Die Farbgebung wirkt zwar etwas gedeckter als bei klassischen Boards – ein typischer Nebeneffekt von Neopren –, doch überraschenderweise passt genau das perfekt zur Atmosphäre des Spiels. Statt grell und bunt wirkt Cloudspire dadurch eher wie eine düstere Fantasy-Kriegszone mit enorm vielen kleinen Details.

Und genau diese Details sind beeindruckend. Die Karten, Symbole und Wege bleiben trotz der komplexen Gestaltung jederzeit gut lesbar.

Das Storage-System ist wieder einmal überragend

Wer schon einmal ein größeres Spiel von Chip Theory Games geöffnet hat, weiß: Diese Firma liebt Organisation.

Und Cloudspire bildet da keine Ausnahme.

Nahezu jede einzelne Komponente besitzt ihr eigenes Fach oder einen speziell angepassten Container. Selbst kleine Marker und Steckelemente bekommen eigene Aufbewahrungslösungen spendiert.

Das mag zunächst wie ein kleines Detail wirken, macht beim Spielen aber einen riesigen Unterschied. Der Aufbau läuft deutlich schneller ab und auch das Verstauen nach einer langen Session fühlt sich angenehm strukturiert an.

Gerade bei großen Strategiespielen mit vielen Einzelteilen ist das inzwischen ein echter Luxusfaktor geworden.

Die Würfel wirken hochwertig – aber Langzeittest steht noch aus

Die individuellen Würfel entsprechen ziemlich genau dem Standard, den man inzwischen von Chip Theory Games erwartet.

Direkt aus der Box wirken sie hochwertig, sauber verarbeitet und optisch sehr ansprechend. Besonders positiv fällt auf, dass die Symbole fast so aussehen, als lägen sie unter einer Schutzschicht im Würfelmaterial selbst eingebettet.

Dadurch entsteht zumindest der Eindruck, dass sich die Aufdrucke nicht so schnell abnutzen dürften wie bei vielen klassischen bedruckten Würfeln.

Ob das langfristig wirklich so bleibt, wird sich allerdings erst nach dutzenden Spielstunden zeigen.

Die Chips bleiben das absolute Highlight

Wenn man über Chip Theory Games spricht, kommt man an den berühmten Pokerchips des Studios schlicht nicht vorbei.

Auch in Cloudspire bilden sie wieder das Herzstück der gesamten Produktion.

Die Charakterchips fühlen sich massiv, hochwertig und extrem langlebig an. Gleichzeitig überzeugt auch das Artwork. Jede Einheit besitzt ihr eigenes Design mit vielen kleinen Fantasy-Details, die den Fraktionen Persönlichkeit verleihen.

Die einzigen Chips, die qualitativ leicht abfallen, sind die Lebensmarker. Diese bestehen aus dünnerem Plastikmaterial statt aus den typischen schweren Premium-Chips.

Das ist zwar keineswegs schlecht, fällt im direkten Vergleich aber durchaus auf. Für absolute Enthusiasten gibt es mittlerweile sogar Premium-Ersatzlösungen.

Trotzdem bleibt das Gesamtpaket beeindruckend. Während viele moderne Brettspiele zunehmend auf Miniaturen oder Acrylfiguren setzen, zeigen Spiele wie Cloudspire, dass hochwertige Chips weiterhin eine fantastische Alternative sein können.

Chip Theory Games setzt weiterhin Maßstäbe

Am Ende fühlt sich Cloudspire weniger wie ein gewöhnliches Brettspiel an und mehr wie ein Premium-Produkt für absolute Strategiespiel-Fans.

Von den wasserfesten Karten über die Neoprenmatten bis hin zum hervorragend organisierten Storage-System merkt ihr an jeder Ecke, wie viel Wert Chip Theory Games auf Materialqualität legt.

Natürlich hat all das seinen Preis. Doch wer bereit ist, in hochwertige Brettspiele zu investieren, bekommt hier eines der beeindruckendsten Produktionsniveaus der gesamten Branche.

Und genau deshalb bleibt Chip Theory Games für viele Fans weiterhin der Maßstab, wenn es um luxuriöse Brettspielproduktionen geht.

Roman Vogdt
Verfasst von Roman Vogdt

Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.