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Mit LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight hatte ich direkt dieses Gefühl, dass TT Games hier nicht einfach nur einen weiteren LEGO-Ableger gemacht hat, sondern etwas Größeres versucht.
Schon nach den ersten Stunden in Gotham wird klar: Das hier ist kein klassisches „Level rein, Gegner hauen, raus“-LEGO-Spiel mehr. Stattdessen bewegt sich das Ganze deutlich stärker Richtung Open-World-Action mit Story-Fokus, klar inspiriert von den Arkham-Spielen, aber eben im typischen LEGO-Stil.
Ich habe relativ schnell gemerkt, dass das Spiel weniger aus einzelnen Missionen besteht, sondern aus einem zusammenhängenden Erlebnis in einer offenen Gotham-Stadt, die ständig neue kleine Ablenkungen bietet.
Open World Gotham – LEGO, aber ernsthafter als früher
Die größte Veränderung ist ganz klar die offene Welt. Gotham ist nicht mehr nur Kulisse zwischen Leveln, sondern der eigentliche Spielplatz.
Ich bin viel länger durch die Stadt gefahren und gelaufen, als ich eigentlich musste. Nebenmissionen, kleine Events und Sammelaufgaben tauchen ständig auf und sorgen dafür, dass man nie wirklich nur „auf dem Weg“ ist.

Was mir aufgefallen ist: Die Stadt wirkt dichter und strukturierter als in früheren LEGO-Spielen. Es gibt weniger dieses lose „Hub + Level“-Gefühl, sondern eher eine echte Welt, die sich zusammenhängend anfühlt.
Trotzdem bleibt es ein LEGO-Spiel. Das heißt: Alles ist zugänglich, klar lesbar und nie wirklich überfordernd.
Kampf & Gameplay – deutlich näher an Arkham als an klassischem LEGO
Der größte spielerische Sprung ist das Kampfsystem. Es ist nicht mehr nur simples Knopfdrücken, sondern stärker auf Kombos, Ausweichen und Timing ausgelegt.
Ich hatte am Anfang ein bisschen das Gefühl, dass LEGO hier versucht, ernsthafter zu sein als früher, ohne dabei den typischen Humor zu verlieren.

Die Kämpfe gegen größere Gegnergruppen fühlen sich dynamischer an, vor allem weil verschiedene Charaktere wirklich unterschiedliche Spielweisen haben. Batman selbst ist eher technisch und gadget-lastig, während andere Figuren stärker auf direkte Aktionen setzen.
Es bleibt aber immer zugänglich. Selbst wenn ich nicht perfekt gespielt habe, bin ich nie wirklich hängen geblieben.
Story & Humor – klassische LEGO-Mischung mit mehr Struktur
Die Story versucht, Batmans komplette Entwicklung einzufangen: vom Anfang bis zur etablierten Legende in Gotham.
Ich habe dabei viele bekannte Momente aus Comics und Filmen wiedererkannt, aber oft leicht verändert oder humorvoll gebrochen dargestellt. Genau das funktioniert überraschend gut, weil das Spiel sich nie zu ernst nimmt.

Der Humor ist typisch LEGO: leicht absurd, oft situativ und manchmal bewusst übertrieben. Gleichzeitig merkt man aber, dass die Story insgesamt strukturierter erzählt wird als in älteren Teilen.
Das sorgt dafür, dass ich mehr das Gefühl hatte, eine zusammenhängende Reise zu spielen und nicht nur einzelne Episoden.
Umfang & Spielfluss
Nach mehreren Stunden wird deutlich, dass das Spiel sehr viel Inhalt bietet, aber nicht alles davon gleich stark ist.
Die Hauptmissionen sind klar das Highlight, weil sie Struktur und Inszenierung gut verbinden. Nebeninhalte hingegen wiederholen sich teilweise im Aufbau.
Ich hatte Phasen, in denen ich einfach nur durch Gotham getrieben bin, weil es ständig etwas Neues zu entdecken gab. Und dann wieder Abschnitte, in denen sich Aufgaben etwas zu ähnlich angefühlt haben. Der Spielfluss bleibt trotzdem konstant angenehm, weil das Spiel nie wirklich Druck aufbaut.
Mein Fazit
LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight ist ein klarer Schritt nach vorne für die LEGO-Batman-Reihe.
Ich hatte das Gefühl, dass TT Games hier versucht, die typische LEGO-Formel mit moderneren Open-World- und Action-Elementen zu verbinden und das funktioniert erstaunlich oft sehr gut.
Gleichzeitig merkt man aber auch, dass nicht alles perfekt ausbalanciert ist. Manche Systeme wirken noch etwas überladen oder wiederholen sich im Verlauf.
Am Ende bleibt ein sehr umfangreiches, unterhaltsames Batman-Spiel im LEGO-Gewand, das mehr will als seine Vorgänger – und das meistens auch schafft.
⭐ Meine Bewertung: 4,3 von 5 Sternen
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| Pros | Cons |
| Sehr große, lebendige Open World Gotham | Nebeninhalte teilweise repetitiv |
| Deutlich verbessertes Kampfsystem | Manche Systeme wirken leicht überladen |
| Viele spielbare Charaktere mit unterschiedlichen Stilen | Nicht alle Neuerungen greifen perfekt ineinander |
| Humorvoll, aber strukturierter Story-Ansatz | Kann über längere Zeit etwas gleichförmig wirken |
| Viel Inhalt und gute Abwechslung | Erwartet keine große spielerische Revolution im Kern |
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Erscheinungsdatum: 22.5.2026
Plattformen: PC (Microsoft Windows), PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2