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Deep Rock Galactic: Rogue Core – Ein komplett anderes Gefühl

4.0 Stern
Josephine Prater

Von Josephine PraterAutorin

Deep Rock Galactic: Rogue Core – Ein komplett anderes Gefühl

Bei Deep Rock Galactic: Rogue Core hatte ich am Anfang ehrlich gesagt erwartet, einfach mehr Deep Rock Galactic zu bekommen – nur mit Roguelite-Elementen.

Nach den ersten Runs war aber relativ schnell klar: Das hier spielt sich deutlich anders. Viel aggressiver, schneller und unberechenbarer. Das klassische Gefühl von Vorbereitung und langfristiger Planung wird stärker durch improvisiertes Überleben ersetzt. Genau dieser Fokus auf zufällige Builds und Run-basierte Progression haben auch meine Gaming-Kimpels bestätigt, die auch Early Access gespielt haben. 

Und genau an diesem Punkt entscheidet sich auch, ob Rogue Core funktioniert. Für manche wird das die perfekte Weiterentwicklung sein. Für andere fühlt es sich an, als würde das Spiel einen Teil der ursprünglichen Identität verlieren.

Das Roguelite-System verändert alles

Der größte Unterschied zum Original ist die Struktur. Statt vorbereiteter Builds und klarer Rollen entwickelt sich ein Run dynamisch.

Ich starte relativ simpel und arbeite mich Stück für Stück nach oben. Neue Waffen, temporäre Fähigkeiten und zufällige Upgrades verändern ständig den Ablauf. Genau das ist auch der  Kernunterschied zu Deep Rock Galactic.

deep rock galactic

Dadurch entsteht deutlich mehr Chaos. Manche Runs fühlen sich unglaublich stark an, andere brechen früh auseinander, weil die Kombinationen einfach nicht richtig zusammenpassen.

Das sorgt für Spannung, aber auch für ein weniger kontrolliertes Spielgefühl als im Hauptspiel.

Die neuen Klassen funktionieren überraschend gut

Die neuen Reclaimer-Klassen gehören für mich zu den stärksten Änderungen. Statt einfach bekannte Rollen zu kopieren, geht Rogue Core deutlich experimenteller vor. Gerade Klassen wie der Retcon mit seiner Zeitmanipulation oder der Slicer verändern die Dynamik spürbar. 

deep rock galactic

Ich hatte relativ schnell das Gefühl, dass die Runs stärker von Klassenfähigkeiten getragen werden als im ursprünglichen Deep Rock Galactic. Dadurch wird das Spiel individueller, aber auch hektischer.

Vor allem im Koop entstehen dadurch richtig gute Momente, wenn Builds plötzlich perfekt ineinandergreifen.

Atmosphäre bleibt stark

Trotz aller Veränderungen fühlt sich die Welt weiterhin eindeutig nach Deep Rock Galactic an. Die Höhlen, die Beleuchtung, das Sounddesign und dieses konstante Gefühl, nie wirklich sicher zu sein – all das funktioniert weiterhin hervorragend. Gerade die zerstörbaren Umgebungen bleiben eines der stärksten Elemente der Reihe.

deep rock galactic

Ich hatte mehrere Situationen, in denen ein eigentlich kontrollierter Kampf innerhalb weniger Sekunden komplett eskaliert ist. Genau diese Mischung aus Chaos und Kontrolle macht Rogue Core stark.

Gleichzeitig wirkt das Spiel insgesamt düsterer und aggressiver als das Hauptspiel. Weniger entspannter Koop-Abend, mehr permanenter Druck.

Nicht jeder Wechsel funktioniert

Nach einigen Stunden habe ich aber auch gemerkt, warum die Community teilweise gespalten reagiert. Viele Spieler mögen die neue Roguelite-Struktur, andere vermissen die klaren Builds und das kontrolliertere Gameplay des Originals. Genau diese Diskussion sieht man aktuell häufig in Community-Threads.

Ich kann beide Seiten verstehen. Rogue Core erzeugt starke Runs und gute Koop-Momente, aber manchmal fühlt sich die Zufälligkeit zu dominant an. Wenn ein Run früh schlechte Upgrades liefert, entsteht schnell Frust statt Spannung.

Dazu kommt, dass manche Abschnitte aktuell noch etwas roh wirken, was man einem Early-Access-Spiel allerdings anmerkt und teilweise auch verzeiht.

Langzeitmotivation und Progression

Was Rogue Core sehr gut hinbekommt, ist die Motivation für „noch einen Run“. Neue Klassen, Upgrades und Builds sorgen dafür, dass ich ständig etwas ausprobieren wollte. Gerade im Koop entsteht schnell dieses typische „eine Runde noch“-Gefühl.

deep rock galactic

Allerdings zeigt sich nach mehreren Stunden auch eine gewisse Wiederholung. Die Grundstruktur bleibt ähnlich, und einige Runs fühlen sich weniger unterschiedlich an, als sie eigentlich sollten.

Das Potenzial ist definitiv da, aber man merkt, dass das Spiel noch wächst.

Mein Fazit

Deep Rock Galactic: Rogue Core ist kein einfacher Spin-off-Aufguss, sondern ein deutlich anderer Ansatz innerhalb derselben Welt.

Das Spiel ist hektischer, experimenteller und deutlich stärker auf spontane Builds ausgelegt. Genau das macht viele Runs extrem spannend, sorgt aber auch dafür, dass ein Teil des ursprünglichen Deep-Rock-Gefühls verloren geht.

Ich hatte richtig starke Koop-Momente und Runs, die komplett eskaliert sind. Gleichzeitig merkt man dem Spiel den Early-Access-Status noch an, sowohl beim Balancing als auch bei der Struktur. Trotzdem funktioniert der Kern bereits erstaunlich gut.

⭐ Meine Bewertung: 4,1 von 5 Sternen

Mein Tipp: Im Vergleich zum ursprünglichen Deep Rock Galactic setzt Rogue Core deutlich stärker auf Chaos und spontane Entscheidungen statt auf langfristige Vorbereitung. Gleichzeitig erinnert die Run-Struktur stellenweise fast an Slay the Spire 2, nur eben als hektischer Koop-Shooter mit Zwergen, Explosionen und komplett zerstörbaren Höhlen.

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ProsCons
Starke Koop-DynamikWeniger kontrolliertes Gameplay als im Original
Roguelite-System sorgt für spannende RunsZufällige Builds können frustrieren
Neue Klassen bringen viel AbwechslungTeilweise noch unfertig wirkend
Atmosphäre weiterhin hervorragendLangfristig etwas repetitive Struktur
Zerstörbare Umgebungen bleiben fantastischNicht jeder Deep-Rock-Fan wird die neue Richtung mögen

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Erscheinungsdatum: 20.5.2026 (Early Access)Plattformen: PC (Microsoft Windows)

Josephine Prater
Verfasst von Josephine Prater

Josephine hat ihre Leidenschaft fürs Schreiben mit ihrer Liebe zum Online-Gaming verbunden. Von Browsergames bis hin zu MMORPGs erkundet sie digitale Welten voller Spielspaß und Kreativität. Daher sind Online Casinos für sie auch eine interessante Schnittstelle zwischen Spielspaß und technischen Innovationen. Besonders die riesige Auswahl an unterschiedlichen Slots mit ihren vielfältigen Features faszinieren sie. Wenn Josephine gerade nicht schreibt oder recherchiert, ist sie sehr aktiv in ihrer Kirchengemeinde unterwegs oder taucht in die Welt der handgemachten Musik ein.