Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.
Forza Horizon 6 hat relativ schnell dieses typische Horizon-Gefühl zurück gebracht: einsteigen, losfahren und plötzlich deutlich länger unterwegs sein als geplant.
Der Unterschied diesmal ist aber das Setting. Japan verändert die Wirkung des Spiels stärker, als ich erwartet hatte. Die engen Straßen, die Bergpässe, die Neon-Städte und die ländlichen Gegenden sorgen dafür, dass sich die Welt deutlich abwechslungsreicher anfühlt als noch in Mexiko. Genau das wird auch in vielen Previews hervorgehoben.
Schon nach den ersten Stunden hatte ich das Gefühl, dass Playground Games genau verstanden hat, warum Fans seit Jahren Japan fordern. Die Karte wirkt dichter, vertikaler und insgesamt interessanter aufgebaut als die letzten Teile.
Die Welt ist der eigentliche Star
Was Forza Horizon 6 am besten macht, ist nicht das Rennsystem, sondern die Open World.
Ich habe unglaublich viel Zeit einfach damit verbracht, durch die Gegend zu fahren. Mal durch enge Stadtviertel mit Neonlichtern, mal über kurvige Bergstraßen oder durch ländliche Gegenden mit kleinen Straßen und versteckten Abzweigungen.

Gerade diese Mischung funktioniert extrem gut. Die Welt fühlt sich weniger „weit und leer“ an als noch in Horizon 5. Stattdessen wirkt alles dichter und bewusster gestaltet. Viele Eindrücke aus den Previews gehen genau in diese Richtung.
Besonders nachts entfaltet das Spiel seine stärksten Momente. Licht, Wetter und Sounddesign erzeugen teilweise genau dieses Gefühl, das man sich von einem Japan-Setting erhofft.
Fahrgefühl bleibt fantastisch
Das eigentliche Fahren funktioniert weiterhin hervorragend. Autos reagieren direkt, Drifts fühlen sich sauber an und selbst schnellere Fahrzeuge bleiben gut kontrollierbar.

Ich hatte sofort wieder diesen „nur noch ein Rennen“-Effekt, den die Reihe schon immer gut hinbekommen hat.
Gerade die neuen Straßen funktionieren hervorragend für das Gameplay. Die Bergpässe und engen Kurven machen deutlich mehr Spaß als viele der langen Geraden aus Horizon 5. Genau das wurde auch von vielen anderen angespielten Versionen hervorgehoben.
Allerdings merkt man auch: Das Grundprinzip bleibt nahezu identisch. Wer mit Horizon 5 bereits Probleme hatte, wird hier spielerisch keine komplette Neuerfindung erleben.
Mehr Features, aber nicht alles fühlt sich neu an
Die neuen Systeme wie Car Meets, Collection Journal oder die stärkere soziale Komponente sorgen zwar für mehr Möglichkeiten, verändern den Kern des Spiels aber nur begrenzt.
Ich hatte oft das Gefühl, dass Forza Horizon 6 eher eine extrem ausgebaute Version von Horizon 5 ist als ein komplett neuer Schritt. Das ist nicht automatisch schlecht, weil die Formel weiterhin funktioniert. Trotzdem entsteht mit der Zeit ein leicht vertrautes Gefühl.
Vor allem im späteren Verlauf hatte ich Momente, in denen ich mir mehr echte Veränderungen gewünscht hätte.
Atmosphäre und Präsentation
Technisch ist das Spiel beeindruckend. Die Darstellung von Wetter, Licht und Landschaften gehört klar zu den stärksten Punkten.
Gerade Japan funktioniert visuell extrem gut – sowohl urban als auch ländlich. Ich würde sogar so weit gehen und von der besten Karte der gesamten Reihe sprechen.

Dazu kommt ein Soundtrack, der das Ganze erstaunlich gut trägt. Besonders die Mischung aus elektronischen Tracks und Eurobeat-artigen Elementen passt perfekt zum Setting. Kleinere technische Probleme und die teilweise schwankende KI fallen allerdings auf.
Mein Fazit
Forza Horizon 6 liefert genau das, was viele Fans – auch ich – seit Jahren wollten: Japan als Horizon-Setting. Und allein dadurch fühlt sich das Spiel frischer an als die letzten Teile.
Die Welt gehört klar zu den besten Open Worlds der Reihe, das Fahrgefühl funktioniert weiterhin hervorragend und atmosphärisch trifft das Spiel oft genau den richtigen Ton.

Gleichzeitig merkt man aber auch, dass Playground Games sehr vorsichtig bleibt. Viele Systeme fühlen sich vertraut an, und spielerisch geht die Reihe nicht den ganz großen nächsten Schritt.
Trotzdem hatte ich über viele Stunden einfach Spaß daran, durch diese Welt zu fahren und genau das ist letztlich das Wichtigste.
⭐ Meine Bewertung: 4,3 von 5 Sternen
| Mein Tipp: Im Vergleich zu Need for Speed Unbound setzt Forza Horizon 6 deutlich stärker auf Freiheit und Atmosphäre statt auf Stil und Storydruck. Gleichzeitig erinnert das entspannte Erkunden der offenen Welt stellenweise fast an Cozy-Games wie Outbound – nur eben mit 300 km/h auf japanischen Bergstraßen statt mit einem Campervan. |
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| Pros | Cons |
| Fantastisches Japan-Setting | Grundprinzip bleibt sehr vertraut |
| Sehr starke Open World mit viel Abwechslung | Wenig echte spielerische Innovation |
| Hervorragendes Fahrgefühl | Teilweise schwankende KI |
| Atmosphärisch einer der stärksten Teile | Manche Systeme wirken wie Horizon 5.5 |
| Bergstraßen und Stadtgebiete machen extrem Spaß | Langfristig etwas formelhaft |
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Erscheinungsdatum: 19.5.2026
Plattformen: PC (Microsoft Windows), PlayStation 5, Xbox Series X|S