{"id":76410,"date":"2026-03-06T02:44:40","date_gmt":"2026-03-06T02:44:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/?p=76410"},"modified":"2026-03-06T02:44:55","modified_gmt":"2026-03-06T02:44:55","slug":"resident-evil-requiem-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/news\/reviews\/resident-evil-requiem-rezension\/","title":{"rendered":"Resident Evil Requiem Rezension: Eine intensive R\u00fcckkehr zum Survival-Horror"},"content":{"rendered":"\n
Es gibt Momente w\u00e4hrend meiner Resident Evil Requiem Rezension<\/em>, in denen ich den Controller kurz fester greifen musste. Nicht wegen Action. Nicht wegen Explosionen. Sondern wegen Stille. Dieses Spiel setzt nicht auf Dauerfeuer oder bombastische Setpieces. Es setzt auf Atmosph\u00e4re. Auf Enge. Auf Unsicherheit. Und genau das hat mich von der ersten Stunde an gepackt.<\/p>\n\n\n\n Nach mehreren Abenden mit dem Spiel kann ich sagen: Requiem<\/em> f\u00fchlt sich bewusst an. Wie ein Teil, der wei\u00df, was die Reihe ausmacht und sich traut, es wieder st\u00e4rker in den Mittelpunkt zu stellen.<\/p>\n\n\n\n Was mir sofort aufgefallen ist: Das Spiel hetzt mich nicht. R\u00e4ume sind nicht einfach nur Durchgangsstationen, sondern Spannungsr\u00e4ume. Ich \u00f6ffne T\u00fcren vorsichtig. H\u00f6re Ger\u00e4usche hinter W\u00e4nden. Drehe mich lieber einmal zu oft um.<\/p>\n\n\n\n Diese Form von Spannung entsteht nicht durch Jumpscares allein, sie entsteht durch Erwartung. Durch das Gef\u00fchl, dass jederzeit etwas passieren k\u00f6nnte. Und genau hier funktioniert Resident Evil Requiem<\/em> f\u00fcr mich am besten.<\/p>\n\n\n\n Die Beleuchtung ist gezielt eingesetzt. Dunkle Ecken wirken nicht zuf\u00e4llig dunkel, sondern bewusst inszeniert. Der Sound \u2013 entfernte Schritte, metallisches Kratzen, leises Atmen \u2013 tr\u00e4gt einen gro\u00dfen Teil der Atmosph\u00e4re. Ich war selten wirklich entspannt. Und das ist hier ein Kompliment.<\/p>\n\n\n\n Ein Punkt, der mir besonders positiv aufgefallen ist: Munition ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Heilitems sind nicht im \u00dcberfluss vorhanden. Ich musste Entscheidungen treffen.<\/p>\n\n\n\n Gehe ich den Umweg, um vielleicht etwas zu finden? Oder riskiere ich den direkten Weg durch einen unsicheren Bereich?<\/p>\n\n\n\n Dieses Abw\u00e4gen gibt dem Spiel Gewicht. K\u00e4mpfe f\u00fchlen sich nicht wie Actioneinlagen an, sondern wie Risiken. Und genau das habe ich in manchen neueren Serienteilen vermisst.<\/p>\n\n\n\n Die Umgebungen sind clever aufgebaut. Es gibt Abk\u00fcrzungen, verschlossene T\u00fcren, Bereiche, die ich sp\u00e4ter mit neuen Mitteln wieder betreten konnte. Dieses vernetzte Design sorgt daf\u00fcr, dass sich die Welt zusammenh\u00e4ngend anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n Ich mag es, wenn ich langsam verstehe, wie alles miteinander verbunden ist. Wenn Orte nicht nur Kulisse sind, sondern Struktur besitzen.Allerdings gibt es auch Abschnitte, die sich weniger dynamisch anf\u00fchlen. Manche Passagen ziehen sich etwas, gerade wenn wenig passiert und das Spiel stark auf Wiederholung setzt.<\/p>\n\n\n\n Was Requiem<\/em> bewusst vermeidet, ist permanentes Spektakel. Ja, es gibt intensive Szenen. Aber sie sind dosiert. Das Spiel vertraut darauf, dass Atmosph\u00e4re st\u00e4rker wirkt als Explosionen.<\/p>\n\n\n\n Das gef\u00e4llt mir. Gleichzeitig h\u00e4tte ich mir an ein, zwei Stellen etwas mehr Mut zur Variation gew\u00fcnscht. Einige Schreckmomente folgen bekannten Mustern \u2013 effektiv, aber nicht \u00fcberraschend.<\/p>\n\n\n\n Als Serienkenner erkennt man gewisse Strukturen wieder. Das ist nicht schlecht, aber es nimmt dem Spiel manchmal das Gef\u00fchl des Unberechenbaren.<\/p>\n\n\n\n In meinem Durchlauf lief das Spiel gr\u00f6\u00dftenteils stabil. Atmosph\u00e4re und Detailgrad sind auf hohem Niveau. Animationen, Beleuchtung und Sounddesign greifen gut ineinander.<\/p>\n\n\n\n Dennoch gab es kleinere Unsauberkeiten \u2013 minimale Performance-Drops und einzelne Momente, in denen Animationen nicht ganz rund wirkten. Nichts Dramatisches, aber sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n Gerade weil das Spiel so stark auf Immersion setzt, fallen solche Details eher auf.<\/p>\n\n\n\n Wenn du rasante Dauer-Action erwartest, wirst du hier m\u00f6glicherweise ungeduldig.<\/p>\n\n\n\n Wenn du aber Survival-Horror magst, der sich Zeit nimmt, der Spannung aufbaut und dich bewusst unsicher f\u00fchlen l\u00e4sst \u2013 dann funktioniert Requiem<\/em> sehr gut.<\/p>\n\n\n\n F\u00fcr mich f\u00fchlt es sich wie ein Teil an, der seine Wurzeln respektiert. Kein radikaler Neuanfang. Kein kompletter Umbruch. Sondern eine R\u00fcckbesinnung.<\/p>\n\n\n\n Resident Evil Requiem<\/em> ist f\u00fcr mich kein revolution\u00e4rer Serienteil. Aber ein starker.<\/p>\n\n\n\n Es verl\u00e4sst sich nicht auf Effekthascherei, sondern auf Atmosph\u00e4re. Es zwingt mich, vorsichtig zu spielen. Es gibt mir dieses unangenehme Gef\u00fchl, beobachtet zu werden.<\/p>\n\n\n\n Nicht jede Passage z\u00fcndet gleich stark. Nicht jede Idee ist neu. Aber das Fundament stimmt. Und manchmal reicht genau das.<\/p>\n\n\n\n Erscheinungsdatum:<\/strong> 27.2.2026<\/p>\n\n\n\n Plattformen:<\/strong> PC, PS 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":851973,"featured_media":76411,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[895,781,896,780,785],"tags":[],"news-type":[775],"keyword":[],"class_list":["post-76410","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nintendo-rezensionen","category-pc-rezensionen","category-playstation-rezensionen","category-rezensionen","category-xbox-rezensionen","news-type-reviews"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/851973"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76415,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76410\/revisions\/76415"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76410"},{"taxonomy":"news-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-type?post=76410"},{"taxonomy":"keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/keyword?post=76410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}Horror, der sich Zeit nimmt<\/h2>\n\n\n\n
<\/figure>\n\n\n\nRessourcenknappheit, die sich wieder echt anf\u00fchlt<\/h2>\n\n\n\n
Leveldesign mit Struktur<\/h2>\n\n\n\n
<\/figure>\n\n\n\nInszenierung statt Dauer-Action<\/h2>\n\n\n\n
Technisch solide, aber nicht makellos<\/h2>\n\n\n\n
F\u00fcr wen ist Resident Evil Requiem gemacht?<\/h2>\n\n\n\n
<\/figure>\n\n\n\nMein Fazit: Intensiv, bewusst, nicht perfekt<\/h2>\n\n\n\n
Meine Bewertung: 4,4 \/ 5 Sternen<\/strong>
Ein intensiver Survival-Horror-Titel mit starkem Atmosph\u00e4refokus, klarem Serienbewusstsein und kleineren Schw\u00e4chen im Pacing. Kein Neustart \u2013 aber eine sehr \u00fcberzeugende R\u00fcckkehr zur Angst.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><\/figure>\n\n\n\nPro<\/strong><\/td> Con<\/strong><\/td><\/tr> Dieses permanente Gef\u00fchl von Bedrohung tr\u00e4gt das komplette Erlebnis.<\/td> Nicht jeder Abschnitt h\u00e4lt das hohe Spannungsniveau. Manche Passagen ziehen sich etwas.<\/td><\/tr> Kameraarbeit, Beleuchtung und Audiodesign arbeiten perfekt zusammen.<\/td> Wer viele Teile gespielt hat, erkennt gewisse Muster.<\/td><\/tr> Das Survival-Gef\u00fchl ist sp\u00fcrbar und nicht nur Fassade.<\/td> Einige Schockmomente sind klassisch inszeniert, nichts Neues.<\/td><\/tr> Die Umgebungen sind clever aufgebaut.<\/td> Kleine Performance-Drops oder h\u00e4ngende Animationen hier und da.<\/td><\/tr> Das Spiel hetzt nicht durch Explosionen, sondern l\u00e4sst Spannung wachsen.<\/td> <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><\/figure>\n\n\n\n