{"id":71649,"date":"2025-12-29T17:52:03","date_gmt":"2025-12-29T17:52:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/?p=71649"},"modified":"2025-12-30T17:50:57","modified_gmt":"2025-12-30T17:50:57","slug":"skate-story-ist-ein-wunderschoener-albtraum-auf-vier-rollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/news\/article\/skate-story-ist-ein-wunderschoener-albtraum-auf-vier-rollen\/","title":{"rendered":"Skate Story ist ein wundersch\u00f6ner Albtraum auf vier Rollen"},"content":{"rendered":"\n

Wenn ihr schon einmal ein Skateboard Spiel gespielt habt, kennt ihr das \u00fcbliche Schema: Rampe anfahren, drehen bis euch schwindelig wird, einen absurden Combo landen\u2026 und wenn ihr st\u00fcrzt, rappelt sich eure Skater einfach wieder auf. Skate Story, das im Dezember 2025 f\u00fcr die PlayStation 5 erschienen ist, nimmt diese vertraute Formel und zerlegt sie gen\u00fcsslich in tausend Scherben. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n\n\n\n

Entwickelt von Sam Eng und ver\u00f6ffentlicht von Devolver Digital, f\u00fchlt sich Skate Story an wie eine Mischung aus Skate Video, Albtraum und Kunstinstallation. Es ist kein Spiel, das euch f\u00fcr Style Punkte oder Perfektion feiert. Es ist eines, das euch zwingt, jede Bewegung bewusst zu setzen. Hier geht es nicht darum, cool auszusehen, sondern ums \u00dcberleben.<\/p>\n\n\n\n

Ihr spielt einen D\u00e4mon aus Glas, der durch eine bizarre Unterwelt rollt. Er ist fragil, verletzlich und st\u00e4ndig kurz davor, zu zerbrechen. Jeder Fehler hat Konsequenzen, jeder Aufprall schmerzt. Skate Story verlangt Geduld, Konzentration und die Bereitschaft, immer wieder zu scheitern. Gleichzeitig zieht euch das Spiel mit seiner hypnotischen Atmosph\u00e4re, seinem einzigartigen Soundtrack und seiner eigenwilligen Erz\u00e4hlweise in einen Flow, dem man sich nur schwer entziehen kann. Es ist wundersch\u00f6n, fordernd und kompromisslos anders. Ein Skate Spiel f\u00fcr alle, die bereit sind, sich auf etwas v\u00f6llig Neues einzulassen.<\/p>\n\n\n\n

Skate Story: Der Teufel tr\u00e4gt Grip Tape<\/h2>\n\n\n\n

Die Pr\u00e4misse von Skate Story packt euch sofort. Ihr seid kein gefeierter Profi auf der Jagd nach Sponsoren, sondern ein D\u00e4mon aus Glas, gefangen in der Unterwelt. Schlaf ist unm\u00f6glich, der Mond scheint unertr\u00e4glich hell, weshalb ihr also kurzerhand beschlie\u00dft, ihn zu essen. <\/p>\n\n\n\n

Der Teufel wittert einen Deal: Er gibt euch ein Skateboard, ihr rollt bis zum Mond, verschlingt ihn, und im Gegenzug winkt euch die Freiheit. Das ist gleicherma\u00dfen absurd, poetisch und \u00fcberraschend ernsthaft erz\u00e4hlt. Skate Story wei\u00df genau, wie es seine seltsame Idee emotional aufl\u00e4dt.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Dass euer K\u00f6rper aus Glas besteht, ist dabei weit mehr als nur ein visuelles Gimmick. Ihr seid zerbrechlich, st\u00e4ndig bedroht und nie wirklich sicher. W\u00e4hrend ein Sturz in Tony Hawk h\u00f6chstens ein Schulterzucken ausl\u00f6st, bedeutet er hier, dass euer Skater sofort zersplittert. So muss man immer am letzten Checkpoint wieder neu starten. Jeder Bordstein, jede schlecht getimte Landung kann euer Ende sein. Diese Fragilit\u00e4t ver\u00e4ndert das gesamte Spielgef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n

Ihr skatet also nicht, um stylische Combos f\u00fcr Punkte zu sammeln, sondern um zu \u00fcberleben. Jeder Sprung ist ein Risiko, jede Kurve eine bewusste Entscheidung. Dadurch entsteht eine fast nervenaufreibende Spannung, die man in klassischen Sportspielen kaum kennt. <\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig passt dieses Gef\u00fchl perfekt zur Geschichte. Denn ihr seid ein verletzlicher Au\u00dfenseiter, gefangen in den geometrischen Gesetzen der H\u00f6lle, der sich trotz Schmerz und R\u00fcckschl\u00e4gen immer wieder neu zusammensetzt. Skate Story macht aus Skaten einen existenziellen Akt, und genau das macht diese Reise so eindrucksvoll.<\/p>\n\n\n\n

Rhythmus statt Realismus<\/h2>\n\n\n\n

Wenn ihr aus Spielen wie Skate 3 oder Session kommt, m\u00fcsst ihr euer Muskelged\u00e4chtnis erst einmal neu programmieren. Skate Story interessiert sich kaum f\u00fcr realistische Fu\u00dfarbeit oder physikbasierte Stick Flicks. Stattdessen setzt das Spiel auf ein rhythmisches, buttonbasiertes System, das sich fast wie ein Musikspiel anf\u00fchlt. <\/p>\n\n\n\n

Ihr haltet eine Taste gedr\u00fcckt, um in die Hocke zu gehen und Energie aufzubauen, lasst sie im richtigen Moment los, um abzuspringen, und formt eure Tricks anschlie\u00dfend mit gezielten Richtungsinputs in der Luft.<\/p>\n\n\n\n

Das f\u00fchlt sich also nicht besonders nach einer Simulation, sondern deutlich mehr an Flow an. Der Trick liegt darin, einen inneren Takt zu finden und eure Eingaben mit visuellen Hinweisen und dem pulsierenden Soundtrack zu synchronisieren. Wenn alles zusammenpasst, entsteht ein fast tranceartiger Zustand: Ihr gleitet durch neongetr\u00e4nkte Levels, verbindet Spr\u00fcnge und Grinds elegant miteinander und habt das Gef\u00fchl, wirklich eins mit dem Board zu sein.<\/p>\n\n\n\n

Aber dieser Flow will erarbeitet werden. Skate Story verzeiht keine Hektik. Wer versucht, Tasten zu spammen oder ungeduldig zu spielen, zersplittert schneller, als man \u201eOllie\u201c sagen kann. Gerade am Anfang kann sich die Steuerung steif oder ungewohnt anf\u00fchlen, weil sie klare, bewusste Entscheidungen verlangt. Jeder Sprung braucht Vorbereitung, jede Landung Timing.<\/p>\n\n\n\n

Genau darin liegt aber auch die St\u00e4rke des Systems. Es zwingt euch zur Konzentration und belohnt Pr\u00e4zision mit einem intensiven, fast meditativen Spielgef\u00fchl. Skate Story will nicht realistisch sein, sondern es will, dass ihr den Rhythmus sp\u00fcrt. Und sobald das Klick macht, entfaltet das Spiel eine ganz eigene Magie.<\/p>\n\n\n\n

Eine Atmosph\u00e4re, die ihr sp\u00fcren k\u00f6nnt<\/h2>\n\n\n\n
\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Die Pr\u00e4sentation ist ohne Frage die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke von Skate Story. Visuell ist das Spiel ein echtes Erlebnis mit der dunklen, brutalistischen Architektur, die auf grelle Neonlichter trifft, die sich auf eurem gl\u00e4sernen K\u00f6rper spiegeln und jede Bewegung in ein schimmerndes Schauspiel verwandeln. <\/p>\n\n\n\n

Auf einem 4K Fernseher kommt dieser Stil besonders gut zur Geltung, vor allem mit aktiviertem HDR, das Kontraste und Farben noch st\u00e4rker hervorhebt. Jede Umgebung wirkt fremd, melancholisch und gleichzeitig seltsam einladend. Wie ein Traum, aus dem man nicht ganz aufwachen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n

Der Soundtrack von Blood Cultures tr\u00e4gt diese Stimmung perfekt mit. Die Mischung aus sph\u00e4rischem Indie Pop, sanften Synths und psychedelischen Kl\u00e4ngen zieht euch langsam in einen Flow Zustand hinein. Die Musik ist nicht nur Begleitung, sondern ein integraler Bestandteil des Spiels, der Tempo, Rhythmus und Emotionen lenkt und viele Momente fast meditativ wirken l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n

Auf der PlayStation 5 verst\u00e4rkt der DualSense Controller dieses Gef\u00fchl zus\u00e4tzlich. Das haptische Feedback geh\u00f6rt zu den besten, die ich bisher erlebt habe. Denn ihr sp\u00fcrt f\u00f6rmlich den Unterschied, ob ihr \u00fcber glatten Marmor gleitet oder \u00fcber rauen Stein holpert. Die adaptiven Trigger setzen beim Pushen leichten Widerstand entgegen und geben dem Skaten ein angenehmes Gewicht, das die surrealen Bilder besser im K\u00f6rper verankert.<\/p>\n\n\n\n

Ganz frei von Problemen ist das Erlebnis aber nicht. Die Performance zeigt sich stellenweise wechselhaft. W\u00e4hrend das Spiel auf der normalen PS5 meist stabil l\u00e4uft, gibt es Berichte \u00fcber Framerate Einbr\u00fcche, vor allem auf der PS5 Pro, wo die aufwendigen Transparenz- und Lichteffekte offenbar st\u00e4rker ins Gewicht fallen. <\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr ein Spiel, das auf pr\u00e4zises Timing angewiesen ist, k\u00f6nnen solche Ruckler schnell frustrierend werden, und tr\u00fcben eine ansonsten beeindruckende audiovisuelle Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n

Der Punkt, an dem es wehtut<\/h2>\n\n\n\n

Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde f\u00fcr viele von euch wird ohne Zweifel der Schwierigkeitsgrad sein. Die zentrale \u201eZerbrechen“-Mechanik ist thematisch stark und passt perfekt zur Idee eines gl\u00e4sernen Protagonisten. Spielerisch kann sie jedoch gnadenlos frustrieren. <\/p>\n\n\n\n

Ein kleiner Fehler, ein minimal zu enger Winkel oder ein ung\u00fcnstig gesetzter Sprung reichen aus, um sofort zu zerschellen. Die Checkpoints liegen dabei nicht immer gro\u00dfz\u00fcgig, sodass ihr mitunter l\u00e4ngere Abschnitte erneut fahren m\u00fcsst, nur weil ihr kurz vor dem Ziel an einer Kante h\u00e4ngen geblieben seid.<\/p>\n\n\n\n

Skate Story ist kein Spiel zum Abschalten. Ihr k\u00f6nnt hier nicht nebenbei spielen oder gedankenverloren Tricks aneinanderreihen. Stattdessen verlangt es volle Konzentration, ein gutes Rhythmusgef\u00fchl und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. <\/p>\n\n\n\n

Besonders die linearen \u201eDash\u201c Level treiben dieses Konzept auf die Spitze. Enge Tunnel, pr\u00e4zise gesetzte Hindernisse und hohes Tempo verwandeln diese Passagen schnell in Trial-and-Error Marathons, bei denen jeder Versuch ein klein wenig besser sitzen muss als der letzte.<\/p>\n\n\n\n

Das kann unglaublich befriedigend sein, wenn ihr einen Abschnitt endlich meistert. Es f\u00fchlt sich aber genauso frustrierend an, wenn manchmal nichts klappt. Denn das Spiel will, dass ihr den Schmerz eures Protagonisten nachvollzieht, jedes Scheitern sp\u00fcrt und euch trotzdem wieder auf das Board stellt. <\/p>\n\n\n\n

Manchmal gelingt diese emotionale Verbindung perfekt, aber manchmal geht sie auch wirklich fast zu weit. Wer Durchhalteverm\u00f6gen mitbringt, wird belohnt. Wer schnelle Erfolge sucht, k\u00f6nnte hier an seine Grenzen sto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

Zwischen Flow Zustand und innerem Widerstand<\/h2>\n\n\n\n
\"\"<\/figure>\n\n\n\n

Was Skate Story besonders macht, ist das permanente Spannungsfeld zwischen absolutem Flow und kompletter Blockade. In den besten Momenten gleitet ihr scheinbar schwerelos durch die surrealen Areale der Unterwelt, reiht Tricks aneinander, trefft jeden Absprung im richtigen Takt und bewegt euch fast automatisch zur Musik. Diese Augenblicke f\u00fchlen sich wie ein meditativer Zustand an. Als w\u00fcrden Bild, Sound und Eingaben f\u00fcr ein paar Sekunden vollkommen miteinander verschmelzen.<\/p>\n\n\n\n

Doch genauso schnell kann dieser Zustand kippen. Ein falsch getimter Tastendruck, ein minimaler Kontrollverlust oder ein zu ehrgeiziger Move, und ihr zerbrecht erneut in tausend Splitter. Skate Story zwingt euch dazu, eure eigenen Grenzen kennenzulernen: Wie viel Risiko geht ihr ein? Wann brecht ihr einen Lauf lieber ab, statt ihn auf Biegen und Brechen zu Ende zu fahren? Das Spiel belohnt Geduld und Zur\u00fcckhaltung genauso wie Mut und Experimentierfreude.<\/p>\n\n\n\n

Interessant ist dabei, wie sehr sich diese Mechanik auf euer eigenes Mindset auswirkt. Mit jedem erneuten Versuch werdet ihr ruhiger, fokussierter und lernt, eure Eingaben bewusster zu setzen. Das Scheitern f\u00fchlt sich nicht wie eine Strafe an, sondern wie ein notwendiger Teil des Lernprozesses. <\/p>\n\n\n\n

Genau hier entfaltet Skate Story seine gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke: Es erz\u00e4hlt seine Geschichte nicht nur durch Bilder und Dialoge, sondern durch das, was ihr selbst erlebt.<\/p>\n\n\n\n

Sinnsuche, Humor und stille Momente<\/h2>\n\n\n\n

Abseits von Tricks, Timing und Schwierigkeit erz\u00e4hlt Skate Story \u00fcberraschend viel \u00fcber Themen, die man in einem Skate Spiel kaum erwarten w\u00fcrde. Die Welt ist bev\u00f6lkert von seltsamen, oft melancholischen NPCs, die euch mit trockenem Humor, absurden Beobachtungen oder kurzen Dialogfetzen begegnen. <\/p>\n\n\n\n

Diese Begegnungen wirken manchmal wie kleine Gedichte, manchmal wie Witze aus der H\u00f6lle, und genau das macht sie so einpr\u00e4gsam. Sie geben der Reise emotionale Haltepunkte, ohne jemals den Spielfluss zu stark zu unterbrechen.<\/p>\n\n\n\n

Auch strukturell geht Skate Story eigene Wege. Fortschritt f\u00fchlt sich weniger wie klassisches \u201eLeveln\u201c an, sondern eher wie ein innerer Prozess. Souls, die ihr durch sauberes Skaten sammelt, dienen nicht nur als W\u00e4hrung f\u00fcr neue Board-Teile oder Sticker, sondern verst\u00e4rken das Gef\u00fchl, dass jeder gelungene Run Bedeutung hat. <\/p>\n\n\n\n

Dazu kommen \u00fcberraschend viele Zug\u00e4nglichkeitsoptionen. Ihr k\u00f6nnt Timings anpassen, Schadenswerte ver\u00e4ndern oder sogar automatische Tricks aktivieren. Das senkt zwar nicht den Anspruch, macht das Spiel aber deutlich offener f\u00fcr unterschiedliche Spielstile und F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n

Besonders bemerkenswert ist, wie Skate Story mit Wiederholung umgeht. Scheitern f\u00fchlt sich nicht wie Stillstand an, sondern wie ein Teil der Erz\u00e4hlung. Jeder erneute Versuch f\u00fcgt sich organisch in dieses seltsame, kreisf\u00f6rmige Universum ein. Kurz gesagt handelt es sich also um ein Spiel, das nicht nur von Bewegung handelt, sondern auch von Bedeutung, Ausdauer und dem Mut, es immer wieder zu versuchen.<\/p>\n\n\n\n

Kurz vor dem letzten Kickflip<\/h2>\n\n\n\n

Je l\u00e4nger ihr euch durch Skate Story bewegt, desto klarer wird, dass dieses Spiel nicht besonders am klassischen Fortschritt interessiert ist, sondern an pers\u00f6nlicher Entwicklung. Es geht nicht darum, m\u00f6glichst schnell \u201edurchzukommen\u201c. Es geht darum, euch selbst an das Tempo, den Rhythmus und die Eigenheiten dieser Welt anzupassen. Jeder Abschnitt fordert etwas anderes von euch: mal Pr\u00e4zision, mal Geduld, mal den Mut, einen riskanten Sprung trotzdem zu wagen.<\/p>\n\n\n\n

Dabei entsteht eine ungew\u00f6hnlich intime Beziehung zwischen euch, dem Board und der Umgebung. Ihr lernt Strecken auswendig, sp\u00fcrt, wann ihr abbremsen m\u00fcsst, und erkennt Muster dort, wo vorher nur Chaos war. Gleichzeitig bleibt stets eine gewisse Unruhe bestehen. Die Gewissheit, dass ein einziger Fehler alles beenden kann. <\/p>\n\n\n\n

Genau dieses fragile Gleichgewicht aus Kontrolle und Kontrollverlust pr\u00e4gt das gesamte Erlebnis. Skate Story ist also wirklich kein Spiel, das euch an die Hand nimmt. Es fordert euch heraus, euch selbst zu vertrauen. Deshalb bleibt es so lange im Kopf, auch wenn der Controller l\u00e4ngst wieder zur Seite gelegt ist.<\/p>\n\n\n\n

Fazit<\/h2>\n\n\n\n

Skate Story ist ein Kunstwerk, das zuf\u00e4llig auch ein Skateboard Spiel ist. Genau darin liegt seine gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke. Es nimmt ein bekanntes Genre und rei\u00dft ihm bewusst die Sicherheitsnetze weg. Statt entspannter Highscores und endloser Tricks erwartet euch ein Spiel, das Spannung, Verletzlichkeit und Bedeutung in jede Bewegung legt. <\/p>\n\n\n\n

Jeder Run ist riskant, jeder Fehler schmerzhaft, und genau dadurch entsteht diese einzigartige Intensit\u00e4t, die man so kaum aus Sportspielen kennt. Das Zusammenspiel aus rhythmischer Steuerung, kompromissloser Schwierigkeit und der st\u00e4ndigen Angst vor dem Zersplittern sorgt f\u00fcr ein Erlebnis, das euch zwingt, pr\u00e4sent zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig lebt Skate Story von seiner Atmosph\u00e4re. Die audiovisuelle Pr\u00e4sentation ist au\u00dfergew\u00f6hnlich: Neonlichter spiegeln sich im Glask\u00f6rper des Skaters, der Soundtrack zieht euch in einen tranceartigen Flow, und das haptische Feedback des DualSense verankert diese surreale Welt sp\u00fcrbar in euren H\u00e4nden. <\/p>\n\n\n\n

Hinzu kommen die leisen, oft absurden Begegnungen mit NPCs, die dem Spiel eine unerwartete emotionale Tiefe verleihen und Themen wie Sinnsuche, Wiederholung und Ausdauer subtil mitschwingen lassen.<\/p>\n\n\n\n

Wer ein entspanntes Sandbox Spiel sucht, um ohne Druck Tricks zu \u00fcben, wird hier vermutlich scheitern. Skate Story verlangt Geduld, Konzentration und die Bereitschaft, immer wieder neu anzusetzen. Doch wenn ihr offen f\u00fcr ein forderndes, ungew\u00f6hnliches Erlebnis seid, das spielerische Mechanik mit Kunst, Humor und Melancholie verbindet, dann ist diese Reise absolut lohnenswert. Ihr werdet oft zerbrechen\u2026 aber genau darin liegt der Reiz.<\/p>\n\n\n\n

Vorteile<\/strong><\/td>Nachteile<\/strong><\/td><\/tr>
Unglaubliche Atmosph\u00e4re:<\/strong> Die Glasd\u00e4mon \u00c4sthetik und die Vaporwave Optik sind einzigartig und visuell beeindruckend.<\/td>Bestrafender Schwierigkeitsgrad:<\/strong> Die \u201eZersplittern\u201c Mechanik sorgt daf\u00fcr, dass ein einzelner Fehler sofort t\u00f6dlich ist und schnell frustrieren kann.<\/td><\/tr>
Erstklassiger Soundtrack:<\/strong> Die Musik von Blood Cultures erzeugt eine perfekt hypnotische, fast tranceartige Stimmung.<\/td>Steife Steuerung:<\/strong> Das rhythmische, buttonbasierte Skaten bietet weniger Freiheit und Flow als klassische Analogstick Simulationen.<\/td><\/tr>
DualSense Meisterst\u00fcck:<\/strong> Starkes haptisches Feedback l\u00e4sst euch Untergr\u00fcnde und Landungen deutlich sp\u00fcren.<\/td>Technische H\u00e4nger:<\/strong> Framerate Einbr\u00fcche, besonders auf der PS5 Pro, k\u00f6nnen die n\u00f6tige Pr\u00e4zision beeintr\u00e4chtigen.<\/td><\/tr>
Packende Erz\u00e4hlung:<\/strong> Die seltsame, poetische Geschichte rund ums \u201eMondessen\u201c gibt dem Skaten mehr Bedeutung als nur Highscores.<\/td>Checkpoint Probleme:<\/strong> Einige R\u00fccksetzpunkte liegen zu weit zur\u00fcck und zwingen euch, einfache Passagen erneut zu spielen.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><\/figure>\n\n\n\n
    \n
  • Plattformen:<\/strong> PC, PlayStation 5, Nintendo Switch 2<\/li>\n\n\n\n
  • Entwickler: <\/strong>Sam Eng<\/li>\n\n\n\n
  • Publisher: <\/strong>Devolver Digital<\/li>\n\n\n\n
  • Release-Datum:<\/strong> 8. Dezember 2025<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n

    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":851972,"featured_media":71653,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[896,780],"tags":[],"news-type":[],"keyword":[],"class_list":["post-71649","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-playstation-rezensionen","category-rezensionen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/851972"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71649"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71686,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71649\/revisions\/71686"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71649"},{"taxonomy":"news-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-type?post=71649"},{"taxonomy":"keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/keyword?post=71649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}