an einem einzigen Tag 560.000 \u20ac beim Gl\u00fccksspiel verloren<\/strong> habe<\/a>. Damit sei sein komplettes Verm\u00f6gen aufgebraucht und der angedachte Einstieg ins Rentenleben falle aus.<\/p>\n\n\n\nDrama um Casino-Streamer: Orangemorange pl\u00f6tzlich pleite<\/h2>\n\n\n\n
Wenn das Verm\u00f6gen von 560.000 auf 0 \u20ac schrumpft, und das an einem Tag, ist das keine positive Entwicklung. Nat\u00fcrlich ist es schwer einzusch\u00e4tzen, ob Orangemorange die Wahrheit sagt oder ob es nur darum geht, Aufmerksamkeit in den sozialen Medien zu bekommen. Sollte die Geschichte stimmen, w\u00e4re die Diagnose vom \u201ekompletten Realit\u00e4tsverlust\u201c<\/strong>, die in den Kommentaren auf X zu lesen ist, definitiv richtig. Eine Sache stimmt allerdings auch: Wer 560.000 \u20ac verspielen will, muss dieses Geld erst einmal haben.<\/p>\n\n\n\nOrangemorange ist seit vielen Jahren einer der bekanntesten deutschen Casino-Streamer. Das Gesch\u00e4ftsmodell ist zwar umstritten, aber Orangemorange hat in den vergangenen Jahren wohl viel Geld auf diesem Weg verdient. Deswegen ist es durchaus nachvollziehbar, dass es viele Menschen gibt, die sich in Schadenfreude<\/strong> \u00fcben angesichts der riesigen Verlustmeldung, die Orangemorange publiziert hat.<\/p>\n\n\n\nOrangemorange verdient gewaltige Summen mit Casino-Streams<\/h2>\n\n\n\n
Gl\u00fccksspiel-Promotion ist eine au\u00dferordentliche lukrative Geschichte<\/strong>, die nach wie vor funktioniert. Definitiv kann Orangemorange mit den Casino-Streams mehr verdienen als in seinem gelernten Beruf als Mediengestalter. Besonders viel Aufsehen erregte in den vergangenen Jahren ein exklusiver Deal mit dem Krypto-Casino Stake, dem wohl gr\u00f6\u00dften unregulierten Online-Casino der Welt.<\/p>\n\n\n\nEigenen Angaben zufolge verdiente Orangemorange mit dieser Partnerschaft innerhalb von zwei Monaten mehr als 700.000 \u20ac<\/strong>. Dazu konnte er mit Abonnements, Spenden und \u00fcber weitere Einnahmequellen bis zu 100.000 \u20ac monatlich verdienen. Allerdings warf Orangemorange das Geld auch mit beiden H\u00e4nden zum Fenster raus. Der \u00f6ffentlich pr\u00e4sentierte Luxus-Lebensstil und regelm\u00e4\u00dfige Besuche im teuren Dubai d\u00fcrften einen gro\u00dfen Teil der Einnahmen aufgefressen haben.<\/p>\n\n\n\nAllerdings d\u00fcrfte es ein Problem sein, dass die Einnahmequellen beim Casino-Streaming nicht nachhaltig<\/strong> sind. Ein spektakul\u00e4res Sponsoring kann die Jahreseinnahmen nach oben schie\u00dfen lassen, aber im n\u00e4chsten Jahr kann die Bilanz ganz anders aussehen.<\/p>\n\n\n\nDas Gesch\u00e4ftsmodell ist zudem h\u00f6chst umstritten. Casino-Streamer verdienen Geld, indem sie ihre Zuschauer, die nicht selten unter 18 sind, an Gl\u00fccksspiele heranf\u00fchren und f\u00fcr bestimmte Casinos werben. Die ethischen und rechtlichen Probleme<\/strong>, die mit dem Casino-Streaming einhergehen, haben dazu gef\u00fchrt, dass viele deutschsprachige Streamer, etwa Montana Black und Knossi, die fr\u00fcher in diesem Segment sehr aktiv waren, schon lange keine Casino-Streams mehr produzieren.<\/p>\n\n\n\nWerbung mit Casino-Streamern in Deutschland verboten<\/h2>\n\n\n\n
In Deutschland steht in den Werberichtlinien zum Gl\u00fccksspielstaatsvertrag 2021 klar und deutlich, dass Werbung \u00fcber Casino-Streamer nicht zul\u00e4ssig<\/strong> ist. Allerdings umgehen Streamer wie Orangemorange diese Regelung, indem sie ihren Wohnsitz in ein anderes Land verlegen und f\u00fcr Casinos werben, die nicht in Deutschland lizenziert sind. Orangemorange sitzt im gl\u00fccksspielfreundlichen Malta und wirbt trotz Verbots in Deutschland f\u00fcr Online-Casinos, die deutsche Kunden akzeptieren.<\/p>\n\n\n\nOrangemorange war einer der ersten Casino-Streamer, die von Twitch zu Kick<\/strong> wechselten, als im Oktober 2020 bei der gr\u00f6\u00dften Streaming-Plattform Twitch die Gl\u00fccksspiel-Streams erheblich eingeschr\u00e4nkt wurden. Hinter Kick sollen die Gr\u00fcnder von Stake stehen, sodass nicht zu bef\u00fcrchten ist, dass auf dieser Plattform irgendwann Casino-Streams verboten werden.<\/p>\n\n\n\nRente verschoben: Casino-Streams gehen weiter<\/h2>\n\n\n\n
Vielleicht ist die aktuelle Verlautbarung auch nur ein Vorwand, um das selbst angek\u00fcndigte Karriereende zum 31. Dezember 2025 zu verschieben. Eigentlich wollte Orangemorange in den Ruhestand gehen und mit Casino-Streams aufh\u00f6ren. Doch nach dem angeblichen Mega-Verlust geht es nun weiter und die Rente ist vorerst aufgeschoben<\/strong>. Das wird den einen oder anderen Fan freuen.<\/p>\n\n\n\nOrangemorange geh\u00f6rt zu den Casino-Streamern, die seit jeher stark umstritten sind, aber auch eine treue Fangemeinde<\/strong> haben. Extrem emotionale Ausbr\u00fcche, Zuschauerbeschimpfungen und in jeder Hinsicht unterhaltsame Sessions sorgen daf\u00fcr, dass Orangemorange vor allem viele junge Menschen begeistert.<\/p>\n\n\n\nGl\u00fccksspielindustrie ger\u00e4t zunehmend unter Druck<\/h2>\n\n\n\n
Casino-Streams sind nach Einsch\u00e4tzung von Experten vor allem f\u00fcr Jugendliche problematisch<\/strong>. Eine Umfrage des Verbraucherschutzvereins Berlin\/Brandenburg (VSVBB) aus dem Jahr 2022 enth\u00fcllte, dass schon damals 70,8 % der Jugendlichen, die Casino-Streams anschauen, bereits in Casinos gespielt hatten oder gerne in Casinospielen w\u00fcrden. Das ist ein deutlich h\u00f6herer Wert als bei Jugendlichen, die noch nie Casino-Streams gesehen haben.<\/p>\n\n\n\nOrangemorange ist ein typisches Beispiel f\u00fcr einen Casino-Streamer, der extreme Emotionen bei jungen Zuschauern<\/strong> ausl\u00f6st. Wenn der Streamer riesige Gewinne abr\u00e4umen, scheint er v\u00f6llig durchzudrehen. Wie kalkuliert diese Ausbr\u00fcche sind, l\u00e4sst sich schwer einsch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n