{"id":69586,"date":"2025-11-28T11:38:31","date_gmt":"2025-11-28T11:38:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/?p=69586"},"modified":"2025-11-28T11:38:47","modified_gmt":"2025-11-28T11:38:47","slug":"call-of-duty-black-ops-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/news\/reviews\/call-of-duty-black-ops-7\/","title":{"rendered":"Call of Duty: Black Ops 7 Rezension \u2013 Ein Teil zu viel: Treyarch bricht unter der eigenen Serie zusammen"},"content":{"rendered":"\n

Call of Duty: Black Ops 7 ist ein \u00e4u\u00dferst r\u00e4tselhafter Serien Ableger. Nachdem Black Ops 6 das angeschlagene Vertrauen der Fans nach dem katastrophalen Modern Warfare 3 von 2023 langsam wieder aufbauen konnte, h\u00e4tte Treyarch jetzt eigentlich alles richtig machen m\u00fcssen. Doch stattdessen wiederholen sie denselben fatalen Fehler, und das genau in einem Moment, in dem Call of Duty dringend einen Volltreffer gebraucht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Anstatt eine bombastische Kampagne voller spektakul\u00e4rer Set Pieces zu liefern, wie man es von Black Ops gewohnt ist, verwandelt BO7 seine Story in eine seltsame, \u00fcberfrachtete Mischung aus Mechaniken verschiedener Modi. Das Resultat ist ein spielerisches Chaos, das sich nicht entscheiden kann, was es sein m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n

Ja, das Spiel kn\u00fcpft an Ereignisse aus Black Ops 6 an, doch es f\u00fchlt sich eher wie eine Light Version der vorherigen Geschichte an. Eine Art Di\u00e4t Nacherz\u00e4hlung, die man nicht zwingend kennen muss. Viel schlimmer ist jedoch der Eindruck, den BO7 hinterl\u00e4sst: Als w\u00fcrde Treyarch mit diesem Spiel um Hilfe rufen. Fast so, als w\u00e4re Black Ops 6 bereits eine Belastung gewesen und Black Ops 7 der Punkt, an dem etwas endg\u00fcltig zerbrochen ist. Das Spiel wirkt wie ein Reaktor, der \u00fcberhitzt und nun unkontrolliert Dampf und Frust in alle Richtungen abl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n

Die Black Ops 7 Kampagne ist ein v\u00f6lliges Desaster<\/h2>\n\n\n\n
\"Black<\/figure>\n\n\n\n

Die Kampagne von Call of Duty: Black Ops 7 ist ein einziges Fiasko. Viele von euch haben sie mit Sicherheit bereits komplett aufgegeben. Mich pers\u00f6nlich hat fast jeder Aspekt dieser Story genervt. Fast so, als w\u00e4re sie absichtlich darauf ausgelegt, zu frustrieren. <\/p>\n\n\n\n

Der eigentliche Zweck der Kampagne, n\u00e4mlich als halbtutorialartige Einf\u00fchrung in den offenen Endgame Modus zu dienen, ist inzwischen sogar \u00fcberfl\u00fcssig geworden. Denn dieser Modus steht euch inzwischen auch ohne Abschluss der Kampagne offen. Ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, wie wenig Vertrauen Activision in ihr eigenes Story Design hat.<\/p>\n\n\n\n

Hinzu kommt, dass die Kampagne immer online ist, und selbst eine Solo Partie zu starten, ist ein kleiner Albtraum. Doch das eigentliche Problem sind die Gegner. Selten habe ich in einem Call of Duty so extreme Bullet Sponges<\/em> erlebt. Ganze Magazine verschwinden in einem einzigen Feind, w\u00e4hrend das sonst so typische, schnelle Black Ops Tempo in einem Chaos aus Lebensleisten, Schadenszahlen und Statuseffekten versinkt.<\/p>\n\n\n\n

Szenen, die eigentlich spektakul\u00e4re Verfolgungsjagden sein sollten, verwandeln sich in Arena Abfolgen, in denen Feind Trichter euch die gesamte Energie aus dem Erlebnis saugen. Selbst wenn ihr Waffen verbessert oder die \u00fcbernat\u00fcrlichen Elemente st\u00e4rker ins Spiel kommen, bleiben die Gegner frustrierend z\u00e4h. Jeder kleine H\u00fcgel wird zum Berg, weil sich die Kampagne anf\u00fchlt wie ein Flickwerk aus unpassenden Bauteilen.<\/p>\n\n\n\n

Aufgebaut ist das Ganze in linearen Missionen, die euch in eine gr\u00f6\u00dfere offene Zone werfen. Dort trottet ihr gemeinsam mit einem Squad. Alles aus Leuten, die ihr vermutlich gar nicht dabei haben wollt, und zu einem Zielpunkt, bevor ihr wieder in den n\u00e4chsten linearen Abschnitt stolpert. Bombast? Fehlanzeige. Wie sollte das auch funktionieren, wenn vier fremde Spieler vollkommen chaotisch durch die Gegend rennen und jede inszenierte Szene sprengen?<\/p>\n\n\n\n

\"Black<\/figure>\n\n\n\n

Schon eine der ersten Missionen zeigt das Problem deutlich. Das Team unter der F\u00fchrung von Alex Mason aus Black Ops 2 soll eine Basis infiltrieren, und zwar am besten lautlos. Nur aber in der Theorie. Denn in der Praxis rannte ein Spieler blind mit einer Granate nach vorne und l\u00f6ste sofort Alarm aus. Ironischerweise war das sogar hilfreich, weil es den Kampf leichter machte.<\/p>\n\n\n\n

Interessant wird es erst, als Masons Team von einem bewusstseinsver\u00e4ndernden Nebel vergiftet wird, der ihre implantierten Hirn Chips durch ihre eigenen Traumata halluzinieren l\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n

Hier erreicht Black Ops 7 einen seltsamen Mix aus spannend, unfreiwillig komisch und komplett absurd. Und genau an dieser Stelle merkt man, wie verzweifelt Treyarch versucht hat, irgendetwas Kreatives aus diesem Wrack zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n

Ein riesen Michael Rooker?<\/h2>\n\n\n\n
\"Black<\/figure>\n\n\n\n

Black Ops 7 hat immer wieder coole Ideen und interessante Setups. Zumindest in der Theorie. Doch das Spiel verschwendet all dieses Potenzial gnadenlos, weil alles letztlich darauf hinausl\u00e4uft, dass ihr in einen Raum geschoben werdet und dort Wellen von Gegnern abwehren m\u00fcsst. <\/p>\n\n\n\n

Jede einzelne Mission f\u00fchlt sich gleich an. Statt der internationalen, pulpigen Mischung aus Spionage, Intrigen und \u00fcberdrehten Black Ops Momenten bekommt ihr eine monotone Aneinanderreihung austauschbarer Arenak\u00e4mpfe. Selbst die eigentlich spannenden, bewusstseinsverzerrenden Sequenzen entpuppen sich am Ende oft nur als weitere Monster Wellen.<\/p>\n\n\n\n

Zwischendurch versucht Treyarch, das Ganze mit Plattforming oder simplen R\u00e4tseln aufzulockern. Alles Elemente, die sich viel zu lange ziehen. Ich frage mich wirklich, wen Treyarch hier im Kopf hatte. <\/p>\n\n\n\n

In einer Mission brauchte ein Mitspieler 10 Minuten, um ein simples Hacking Minispiel zu vergeigen, w\u00e4hrend wir anderen drei eine endlose Flut an kugelschwammigen Gegnern abwehren mussten. In einer anderen Szene, in der man Verkehr ausweichen soll, hatten zwei Spieler offenbar nie etwas anderes gespielt als Call of Duty Multiplayer.<\/p>\n\n\n\n

Und dann kommt der Moment, der im Internet wahrscheinlich als Meme weiterleben wird: Ein Bosskampf gegen einen riesigen, Godzilla-artigen Michael Rooker, der Harper aus der Kampagne spielt. Diese Szene zeigt exemplarisch, was mit dieser Kampagne falsch l\u00e4uft, denn sie hat \u00fcberhaupt kein Gewicht.<\/p>\n\n\n\n

Das Ziel ist es, sich an Harpers Rolle aus Black Ops 2 zu erinnern, emotional involviert zu sein und dann mitzuerleben, wie er pl\u00f6tzlich zum kaijuhaften Monster mutiert? Gleichzeitig steht der Spieler, der Harper spielt, v\u00f6llig normal neben uns und k\u00e4mpft fr\u00f6hlich mit, als w\u00e4re nichts passiert. Es gibt keine Erkl\u00e4rung, keine Ausrede, nicht einmal einen halbherzigen Versuch, es stimmig wirken zu lassen. Spiel einfach mit und frag nicht nach<\/em>\u2026 das scheint das Mantra des gesamten Spiels zu sein.<\/p>\n\n\n\n

Ach ja, und es gibt auch noch einen Boss Kampf gegen ein Pflanzenmonster. Warum? Gute Frage. Wahrscheinlich, weil man irgendwo noch ein paar Assets herumliegen hatte.<\/p>\n\n\n\n

Co-op Kampagnenblues<\/h2>\n\n\n\n

Ich bin absolut daf\u00fcr, dass Call of Duty auch mal die Grenzen der Realit\u00e4t sprengt. Wenn sich die Reihe nur auf alte St\u00e4rken verl\u00e4sst, wird sie schnell zu sicher und vorhersehbar. Treyarchs Versuch, die Serie irgendwie weiterzuentwickeln, ist grunds\u00e4tzlich lobenswert. Black Ops 7 ist aber daf\u00fcr definitiv nicht der richtige Schritt. <\/p>\n\n\n\n

Die Mischung aus Horror Monstern, Milit\u00e4rgeballer und Nostalgie f\u00fcr Vorg\u00e4nger ist zwar eine mutige Idee, doch sie scheitert komplett daran, dass das Ergebnis schlicht langweilig und oft geradezu \u00e4rgerlich gestaltet ist.<\/p>\n\n\n\n

Dass Solo Optionen gut versteckt sind, es kaum Checkpoints gibt und die Kampagne vollst\u00e4ndig auf Online Co-op angewiesen ist, sorgt daf\u00fcr, dass sie mit der Zeit immer unspielbarer wird. Wir sind gerade erst in der zweiten Woche nach Release, und selbst jetzt dauert es schon zu lange, um Matches zu finden. Irgendwann wird die Kampagne einfach sterben. Besonders jetzt, wo das Endgame f\u00fcr alle freigeschaltet wurde.<\/p>\n\n\n\n

Call of Dutys Endgame ist ein \u00fcberraschend gutes Extraction Shooter Experiment<\/h2>\n\n\n\n

Kommen wir also zum Endgame. Das ist Call of Dutys eigener Extraction Shooter, oder zumindest f\u00fchlt es sich an wie ein gro\u00dfer Testlauf f\u00fcr etwas, das in Zukunft noch gr\u00f6\u00dfer werden k\u00f6nnte. \u00dcberraschenderweise funktioniert der Modus ziemlich gut, trotz der Tatsache, dass er direkt aus der katastrophalen Kampagne herausw\u00e4chst. <\/p>\n\n\n\n

Endgame ist komplett PVE, also ohne irgendwelche Spieler-gegen-Spieler Elemente. Stattdessen zieht ihr von Ziel zu Ziel, sucht euch Aufgaben aus und entscheidet, ob ihr mit den zuf\u00e4llig zusammengestellten Teammitgliedern kooperiert oder lieber alleine ums \u00dcberleben k\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n

Ihr steigt im Kampflevel auf, indem ihr Missionen abschlie\u00dft und Gegner erledigt. Die Feinde bleiben zwar genauso kugelschwammig wie in der Kampagne, was oft eher nervt als motiviert, aber immerhin schaltet ihr relativ schnell Verbesserungen frei, sobald ihr im Rhythmus seid. Das sorgt daf\u00fcr, dass der Modus trotz seiner Schw\u00e4chen einen gewissen Sog entwickelt.<\/p>\n\n\n\n

Black Ops 7 verkn\u00fcpft diesmal alle vier Modi \u00fcber einen gemeinsamen Erfahrungspool miteinander. Das wirkt fast so, als h\u00e4tte Treyarch beschlossen, s\u00e4mtliche Mechaniken anzugleichen, damit alles zusammenpasst. <\/p>\n\n\n\n

Deshalb gibt es jetzt auch R\u00fcstungen in der Kampagne, \u00fcbernommen aus Zombies und Warzone. Der klassische Multiplayer spielt sich hingegen weitgehend wie gewohnt. Vielleicht der einzige Bereich, den Treyarch dieses Jahr nicht komplett umgekrempelt hat.<\/p>\n\n\n\n

20-gegen-20 Skirmish<\/h2>\n\n\n\n

Der Multiplayer ist, wie ihr wahrscheinlich schon geh\u00f6rt oder gelesen habt, die einzige echte Rettung von Black Ops 7. Eine der gr\u00f6\u00dften Neuerungen in diesem Jahr ist der 20-gegen-20 Modus \u201eSkirmish\u201c. Hier werdet ihr auf der riesigen Map der Kampagne abgeworfen und k\u00e4mpft um verschiedene Kontrollpunkte. Und ganz ehrlich macht das richtig Laune und bietet eine taktische Tiefe, die der normale Multiplayer so einfach nicht liefern kann.<\/p>\n\n\n\n

Bei jedem Respawn gleitet ihr mit einem Wingsuit ein, was immer wieder zu gro\u00dfartigen Momenten f\u00fchrt. Etwa wenn ihr Camper aus ihren Nestern holt oder ganze Gruppen \u00fcberrascht. In einer Runde hatte sich ein Sniper oben auf einem Turm eingenistet und die Lobby dominiert. W\u00e4hrend ich auf meinen Respawn wartete, sah ich pl\u00f6tzlich einen Schwarm blauer Wingsuit Silhouetten auf ihn herabst\u00fcrzen und so war sein Plan in Sekunden komplett zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n

Es ist chaotisch, aber nicht in dieser frustrierenden Art, die man aus dem Standard Multiplayer kennt. Hier gibt es H\u00f6hen und Tiefen, richtige Frontverschiebungen, fast wie in Battlefield. Dadurch entsteht eine grandiose Spannung, je n\u00e4her die Punktzahl dem Finale kommt.<\/p>\n\n\n\n

Allerdings bleibt ein gro\u00dfer Teil des Multiplayers unver\u00e4ndert. Und in einem wirklich traurigen Moment, der perfekt zusammenfasst, wie es um die Reihe steht, war Nuketown rund um die Uhr wieder einmal die Haupt-Playlist, die gro\u00df beworben wurde. Die Map steckt in jedem Black Ops, und in Teil 7 ist sie praktisch identisch.<\/p>\n\n\n\n

Trotzdem ist der Multiplayer weiterhin so lustig, rasant und unkompliziert wie eh und je. Als ich reinkam, war ich dank des neuen gemeinsamen Erfahrungssystems bereits auf einem hohen Level und konnte aus einem riesigen Arsenal an Waffen w\u00e4hlen. Das System erspart euch diese z\u00e4hen Anfangslevel im Multiplayer, in denen ihr kaum Auswahl habt. Zumindest, wenn ihr bereit seid, euch vorher durch die grauenvolle Kampagne oder durch Zombies zu qu\u00e4len.<\/p>\n\n\n\n

Black Ops 7 Zombies Modus<\/h2>\n\n\n\n

Zombies bleibt weiterhin der Modus, der neuen Spielern sowie Gelegenheitsspielern den leichtesten Einstieg bietet, ohne dabei den klassischen, leicht verschrobenen \u00dcberlebens-Wave Charme zu verlieren, den Fans seit Jahren feiern. <\/p>\n\n\n\n

Zum Gl\u00fcck hat Treyarch erneut daran gedacht, dass viele von euch gern solo unterwegs sind: Ihr k\u00f6nnt eure Partien nach wie vor speichern und sp\u00e4ter fortsetzen, statt alles auf einen Schlag durchziehen zu m\u00fcssen. Ein Segen f\u00fcr alle, die keine endlosen Sessions schaffen.<\/p>\n\n\n\n

Trotzdem gilt wie jedes Jahr, dass es wieder einmal mehr vom Gleichen ist. Black Ops 7 zeigt keinerlei Ambitionen, das Zombies Rezept wirklich zu ver\u00e4ndern. Stattdessen werden nur kleine Detail Anpassungen und kosmetische Erweiterungen hinzugef\u00fcgt, die vermutlich nur die h\u00e4rtesten Fans \u00fcberhaupt bemerken oder wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n

Kurz gesagt: Solide, unterhaltsam, vertraut\u2026 aber mutlos.<\/p>\n\n\n\n

KI Einsatz in Call of Duty<\/h2>\n\n\n\n

Um all die wenigen positiven Aspekte gleich wieder zu erden, kommt hier der n\u00e4chste Kopfsch\u00fcttel Moment: Aus irgendeinem Grund hat Treyarch beschlossen, noch st\u00e4rker auf generierte KI Artworks zu setzen. Allerdings nicht stark genug, um das offen zu zeigen. <\/p>\n\n\n\n

Stattdessen versteckt man sie in den altbekannten Spieler Maps, die hinter eurem Nutzernamen im Multiplayer angezeigt werden. Viele dieser Maps bestehen nun aus billig wirkender KI Kunst, inklusive jener typischen, unnat\u00fcrlichen Gelbnuance, die man viel zu oft sieht, wenn Generatoren das Internet wahllos durchw\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n

\"Black<\/figure>\n\n\n\n

Dieses Detail wirkt wie ein Spiegelbild von Black Ops 7 selbst. Es ist \u00fcberfl\u00fcssig und tr\u00e4gt nichts bei. Nicht nur das, sondern es unterstreicht auch, warum Black Ops 7 das wohl st\u00e4rkste Argument daf\u00fcr ist, die Ver\u00f6ffentlichungsstrategie von Call of Duty nach der Microsoft \u00dcbernahme grundlegend zu \u00fcberdenken. <\/p>\n\n\n\n

Dieses Spiel h\u00e4tte niemals ein vollpreisiger 60 \u20ac Titel sein d\u00fcrfen. Es f\u00fchlt sich an wie ein Update, wie recycelter Content aus dem Vorjahr, nur mit mehr KI Unsinn, einer v\u00f6llig verkorksten Kampagne und so vielen Designfehlern, dass man locker weitere tausend W\u00f6rter dar\u00fcber schreiben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Fazit unserer Black Ops 7 Rezension<\/h2>\n\n\n\n

Wenn dies der Zustand ist, den wir alle zwei Jahre akzeptieren m\u00fcssen, nur damit die Call-of-Duty Maschine ihre tausenden Mitarbeiter nicht v\u00f6llig ausbrennt, dann sollten Microsoft und Activision sich vielleicht wirklich fragen, ob dieses j\u00e4hrliche bzw. zweij\u00e4hrliche Ver\u00f6ffentlichungsmodell \u00fcberhaupt noch sinnvoll ist. <\/p>\n\n\n\n

Zu sagen \u201enehmt euch ein Beispiel an EA\u201c f\u00fchlt sich fast schon falsch an. Die F1 Reihe zeigt aber, dass es funktionieren kann. 2026 gibt es kein neues F1 Spiel, sondern ein gro\u00dfes Update, bevor im Jahr darauf wieder ein vollwertiger Titel erscheint. Ein kluger, moderner Ansatz, der sich Release Druck, Ressourcen und Qualit\u00e4t gleichzeitig annimmt.<\/p>\n\n\n\n

Black Ops 7 dagegen wirkt wie das traurige Gegenteil. Ein Spiel, das versucht, alles zu sein, von einem Kampagnen-Koop-Chaos, einem halben Horrortrip, einem Extraktions-Shooter und auch einem klassischen Multiplayer-Geballer. Leider stolpert es dabei fast \u00fcberall. <\/p>\n\n\n\n

Ja, es gibt ein paar gute Momente, und Endgame \u00fcberrascht positiv, aber nichts davon rechtfertigt den hohen Einstiegspreis. Nicht f\u00fcr eine Kampagne, die kaum funktioniert. Nicht f\u00fcr ein Spiel, das sich wie ein teures Update von Black Ops 6 anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n

Unterm Strich bleibt ein eindeutiges Scheitern, und hoffentlich ein lauter Weckruf f\u00fcr jene, die hinter den Kulissen Entscheidungen treffen.<\/p>\n\n\n\n

Vorteile<\/strong><\/td>Nachteile<\/strong><\/td><\/tr>
Skirmish ist eine gute Richtung f\u00fcr den Multiplayer<\/td>Grottige, immer-online Koop Kampagne<\/td><\/tr>
Multiplayer macht weiterhin Spa\u00df<\/td>F\u00fchlt sich eher wie ein Erweiterungs DLC an als ein vollwertiges 60 Euro Spiel<\/td><\/tr>
<\/td>Zerst\u00f6rt das gesamte gute Vertrauen, das im Vorjahr aufgebaut wurde<\/td><\/tr>
<\/td>Abseits von Skirmish bleibt der Multiplayer gr\u00f6\u00dftenteils derselbe<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/div><\/figure>\n\n\n\n

Plattformen:<\/strong> PC, PS5, Xbox<\/p>\n\n\n\n

Entwickler:<\/strong> Treyarch, Raven Software<\/p>\n\n\n\n

Publisher:<\/strong> Activision<\/p>\n\n\n\n

Erscheinungsdatum:<\/strong> 14. November 2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":851972,"featured_media":69592,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[781,896,785],"tags":[],"news-type":[775],"keyword":[],"class_list":["post-69586","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pc-rezensionen","category-playstation-rezensionen","category-xbox-rezensionen","news-type-reviews"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/851972"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69586"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69593,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69586\/revisions\/69593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69586"},{"taxonomy":"news-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-type?post=69586"},{"taxonomy":"keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/keyword?post=69586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}