{"id":66927,"date":"2025-10-24T15:12:20","date_gmt":"2025-10-24T15:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/?p=66927"},"modified":"2026-06-02T13:11:34","modified_gmt":"2026-06-02T13:11:34","slug":"umsatzeinbruch-in-pagcor-casinos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/news\/article\/umsatzeinbruch-in-pagcor-casinos\/","title":{"rendered":"E-Wallet-Sperre verursacht Umsatzeinbruch in PAGCOR Casinos auf den Philippinen"},"content":{"rendered":"\n

Ein dramatischer Umsatzeinbruch um 49 Prozent<\/strong> bringt derzeit zahlreiche PAGCOR Casinos in Schwierigkeiten. Auf den Philippinen ist es nicht mehr erlaubt, E-Wallets wie GCash und Maya f\u00fcr Online-Gl\u00fccksspiele zu verwenden. Die Zentralbank der Philippinen hat im August 2025 ein entsprechendes Verbot beschlossen. Die Ma\u00dfnahme gegen Spielsucht ist allerdings umstritten, denn viele Experten f\u00fcrchten, dass in Zukunft mehr Spieler auf dem Schwarzmarkt aktiv sein werden.<\/p>\n\n\n\n

Philippinisches Payment Blocking f\u00fcr zu erstaunlichem Erfolg<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Es kommt nicht oft vor, dass politische Ma\u00dfnahmen innerhalb weniger Wochen zu deutlich sichtbaren Erfolgen f\u00fchren. Doch die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat es mit dem Verbot von E-Wallets in PAGCOR Casinos<\/strong> geschafft, den philippinischen Gl\u00fccksspielmarkt innerhalb k\u00fcrzester Zeit in Schwierigkeiten zu bringen. Aus Furcht vor Strafe entfernten alle E-Wallet-Anbieter innerhalb der vorgegebenen Frist von 48 Stunden ihre Links zu Gl\u00fccksspielanbietern.<\/p>\n\n\n\n

Zudem mussten auch alle Gl\u00fccksspielanbieter, die ihre Dienste auf den Philippinen anbieten, die gesperrten E-Wallets aus dem Portfolio der Zahlungsmethoden entfernen. Betroffen sind in erster Linie philippinische Spieler. Die verbotenen E-Wallets haben international keine gro\u00dfe Bedeutung, sind aber auf den Philippinen enorm popul\u00e4r. Allein der Marktf\u00fchrer GCash hat 81 Millionen aktive Nutzer<\/strong>. Das erkl\u00e4rt auch, warum die Sperre der philippinischen E-Wallets eine derart heftige Wirkung auf das Online-Gl\u00fccksspiel hat.<\/p>\n\n\n\n

Nachhaltiger Erfolg oder Abwanderung auf den Schwarzmarkt?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Der kurzfristige Erfolg der E-Wallet-Sperre ist unbestreitbar<\/strong>. Aber die entscheidende Frage ist, was die Spieler, die nicht mehr ihre bevorzugte Zahlungsmethode in Online-Casinos nutzen k\u00f6nnen, in Zukunft machen werden. Eine M\u00f6glichkeit besteht darin, andere Zahlungsoptionen zu nutzen. Aber diese M\u00f6glichkeit wird nicht jeder Spieler haben oder nutzen wollen.<\/p>\n\n\n\n

Viel wahrscheinlicher ist, dass ein gro\u00dfer Teil der Spieler zum Schwarzmarkt abwandert. Ein Grund, warum der legale Online-Gl\u00fccksspielmarkt auf den Philippinen bislang gut funktioniert hat, war die einfache Nutzung popul\u00e4rer Zahlungsmethoden. Doch wenn dieser Vorteil wegf\u00e4llt, gibt es f\u00fcr viele Spieler keinen Grund mehr, die legalen Anbieter zu nutzen. Auch auf den Philippinen gibt es einen umfangreichen Schwarzmarkt. Einige legale Plattformen haben nach eigener Auskunft bereits \u00fcber 70 Prozent ihrer Spieler verloren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n

Experten sch\u00e4tzen, dass bei den illegalen Offshore-Anbietern ein Zuwachs von 40 Prozent<\/strong> zu verzeichnen ist. Eine anonyme Umfrage der Forschungsgruppe The Fourth Wall unter Online-Spielern zeigt, dass es zahlreiche Spieler gibt, die eine hohe Bereitschaft haben, illegale Gl\u00fccksspielangebote zu nutzen, wenn es nicht mehr m\u00f6glich ist, E-Wallets in legalen Online-Casinos zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Die illegalen Casinos auf den Philippinen werden von dubiosen Anbietern in Dubai, Russland, Singapur und Kambodscha<\/strong> betrieben. Das Prinzip ist einfach: Die illegalen Anbieter stellen all das zur Verf\u00fcgung, was die legalen Gl\u00fccksspielanbieter aufgrund der Regulierung nicht k\u00f6nnen. Dadurch entsteht eine vermeintlich hohe Attraktivit\u00e4t. Allerdings ist die Sicherheit dieser Anbieter deutlich niedriger. Wenn eine Auszahlung verweigert wird, hat der Spieler keine M\u00f6glichkeit, dagegen vorzugehen.<\/p>\n\n\n\n

Trotzdem sch\u00e4tzen Experten, dass etwa 60 % des Online-Gl\u00fccksspiels auf den Philippinen auf illegalen Plattformen<\/strong> stattfindet. Der Trend wird durch die E-Wallet-Sperre verst\u00e4rkt. F\u00fcr den Spielerschutz ist das fatal. In den illegalen Casinos auf den Philippinen findet nicht einmal immer eine Altersverifizierung statt.<\/p>\n\n\n\n

Parallelen zum Payment Blocking in Deutschland<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Die Gemeinsame Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde der L\u00e4nder (GGL) verwendet seit einigen Jahren Payment Blocking<\/strong>, um es Spielern zu erschweren, bei illegalen Gl\u00fccksspielanbietern aktiv zu werden. Die Idee ist einfach: Die Zahlungsanbieter verpflichten sich auf Druck der deutschen Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde dazu, nicht mit illegalen Gl\u00fccksspielanbietern zu kooperieren.<\/p>\n\n\n\n

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Viele internationale Casinos ohne deutsche Lizenz k\u00f6nnen Zahlungen mit PayPal, Paysafecard und vielen anderen Zahlungsmethoden nicht mehr<\/strong> anbieten. Allerdings ist stark umstritten, ob Payment Blocking am Ende tats\u00e4chlich die Kanalisierung und den Spielerschutz verbessert.<\/p>\n\n\n\n

Ein grundlegendes Problem beim Payment Blocking ist, dass eine l\u00fcckenlose Umsetzung nicht einfach ist. F\u00fcr die Zahlungsanbieter ist es nicht immer klar ersichtlich, ob ein Unternehmen illegales Gl\u00fccksspiel anbietet. Die Firmennamen \u00e4ndern sich st\u00e4ndig und deswegen ist viel Aufwand erforderlich, um alle L\u00fccken zu schlie\u00dfen<\/strong>. Das gelingt zwar durchaus ordentlich, aber von Perfektion ist Payment Blocking weit entfernt.<\/p>\n\n\n\n

Ein gr\u00f6\u00dferes Problem ist allerdings, dass es l\u00e4ngst hochwertige Alternativen<\/strong> gibt, bei denen Payment Blocking nicht funktioniert. Es gibt einige Zahlungsanbieter, die au\u00dferhalb der Zugriffsm\u00f6glichkeiten der GGL sind, die auch in Zukunft Ein- und Auszahlungen in Euro in Online-Casinos ohne deutsche Lizenz erm\u00f6glichen werden.<\/p>\n\n\n\n

Dazu gibt es das gro\u00dfe Problem der Kryptow\u00e4hrungen<\/strong>. Selbst wenn Payment Blocking perfekt funktionieren w\u00fcrde, h\u00e4tte die deutsche Gl\u00fccksspielbeh\u00f6rde keine M\u00f6glichkeit, Kryptow\u00e4hrungen wie Bitcoin und Ethereum in unregulierten Online-Casinos zu verbieten. Da speziell bei j\u00fcngeren Spielern Kryptow\u00e4hrungen bereits einen hohen Verbreitungsgrad haben, reicht Payment Blocking nicht aus, um dauerhaft illegale Casinos zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n

Strenge Regulierung kann Spielerschutz verschlechtern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Auf den Philippinen gilt wie in Deutschland, dass eine zu strenge Regulierung nur den Schwarzmarkt st\u00e4rkt. Speziell in Deutschland w\u00e4re nach Einsch\u00e4tzung vieler Experten einiges gewonnen, wenn die legalen Online-Casinos deutlich attraktiver w\u00fcrden<\/strong>. Durch die Gl\u00fccksspielsteuer sind die Auszahlungsquoten in deutschen Casinos wesentlich schlechter als bei der internationalen Konkurrenz. Zudem fehlen Online-Tischspiele komplett im Angebot. Diese fundamentalen Probleme lassen sich nicht durch Payment Blocking kompensieren.<\/p>\n\n\n\n

Bild-Quelle: https:\/\/pixabay.com\/de\/vectors\/geldtransfer-mobile-banking-gesch%C3%A4ft-7185873\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":851973,"featured_media":66931,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[773],"tags":[],"news-type":[1042],"keyword":[],"class_list":["post-66927","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-casino-news","news-type-article"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/851973"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66927"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66937,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66927\/revisions\/66937"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66927"},{"taxonomy":"news-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news-type?post=66927"},{"taxonomy":"keyword","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gameshub.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/keyword?post=66927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}