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Saros – Wenn du gegen die Dunkelheit ankämpfst

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Mit Saros habe ich ein Spiel erlebt, das genau den Nerv trifft, den ich mir von moderner Rogue‑Action wünsche: rasante Kämpfe, tiefere Progression, eine dichte Atmosphäre und vor allem ein Gefühl von stetigem Fortschritt, selbst wenn ich gescheitert bin.

Schon beim ersten Einstieg auf dem fremden Planeten Carcosa hat mich das Sci‑Fi‑Setting gepackt. Düsterer Himmel. Verlassene Strukturen. Irgendwas stimmt hier nicht… und genau dieser unterschwellige Grusel sorgt dafür, dass jede Runde von Anfang an spannend ist.

Angriff im Kugelhagel: das Kampfsystem

Das Herzstück von Saros ist ganz klar das Kampfsystem. Du steuerst deine Figur aus der Third‑Person‑Perspektive, weichst Projektilen aus, setzt Fähigkeiten ein und jagst jede Gegnerwelle mit einer Mischung aus Reflexen und Taktik in die Luft.

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Schon in den ersten Minuten merkst du: Hier geht es nicht um „rumstehen und drücken“. Gegner spawnen schnell, greifen aggressiv an und fordern deine ganze Aufmerksamkeit. Gerade in späteren Abschnitten ist es ein echtes Bullet‑Ballet, bei dem kleinste Bewegungen den Unterschied zwischen Erfolg und Game‑Over ausmachen.

Was mich überrascht hat: Es ist nicht bloß hektisch, es ist gerecht hektisch. Wenn ich getroffen werde, passiert das meist, weil ich einen Fehler gemacht habe, nicht weil das Spiel unfair war. Dieses Gefühl von Kontrolle im Chaos ist selten und äußerst motivierend.

Carcosa: nicht nur Kulisse, sondern Erlebnis

Die Welt von Saros ist kein bloßes Levelsystem, sondern erzählt ihre Geschichte in kleinen Puzzleteilen. Verlassene Forschungslabore, bröckelnde Anlagen und kryptische Datenlogs geben immer wieder Hinweise darauf, was hier passiert ist, ohne dich mit langen Textwänden zu langweilen.

Die planetarische Dunkelheit, die ständige Bedrohung und diese beklemmende Stille zwischen den Gefechten tragen stark zur Atmosphäre bei. Ich hatte mehrere Momente, in denen ich einfach innehielt, die Umgebung betrachtete und mich fragte: Wie bin ich hier eigentlich hineingeraten?

Das ist in einem Action‑Spiel keine Selbstverständlichkeit und genau deswegen wirkt die Welt lebendig.

Progression, die motiviert

Im Gegensatz zu vielen Roguelikes, bei denen ein Tod bedeutet, wieder bei Null zu starten, hat Saros ein Progressionssystem, das sich echter anfühlt.

Ja, du stirbst. Häufig sogar. Aber du nimmst aus jedem Run etwas mit – sei es eine neue Waffe, verbesserte Fähigkeiten oder permanente Boni, die deinen nächsten Durchgang erleichtern.

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Ich kenne diesen Effekt gut aus anderen Titeln: Er kann frustrierend sein oder unglaublich motivierend. In Saros hat er bei mir immer das Gefühl eines Lernprozesses erzeugt und nicht das Frusterlebnis eines Rückschlags. Das hat mich mehrfach dazu gebracht, nur noch eine Runde zu starten… und dann noch eine.

Waffen, Fähigkeiten und Abwechslung

Saros gibt dir ein ordentliches Arsenal an Waffen und speziellen Fähigkeiten an die Hand. Einige sind klassische Schießer, andere eher Spezialwaffen, die du taktisch einsetzen musst, wenn die Gegnerhorden übermächtig erscheinen.

Am meisten Spaß hat mir die Kombination aus Ausweichrollen, Schildfähigkeiten und gezielten Schüssen gemacht. Es gibt Momente, in denen du mitten im Kugelhagel stehst und dich wie ein Showdown‑Held fühlst – und genauso Momente, in denen du dich ärgerst, weil du eine Kombo falsch gesetzt hast.

Das Design dieser Systeme sorgt dafür, dass du immer an deinen Strategien feilst. Für mich ist das ein klares Plus: Ein Entwickler, der auf Skill und Planung setzt, statt auf bloße Zufälle.

Atmosphäre & Präsentation

Visuell setzt Saros auf eine düstere Sci‑Fi‑Ästhetik: verlassene Anlagen, seltsame Technologien, dunkel leuchtende Gegner. Das Spiel sieht technisch solide aus ohne große Effekthascherei und das passt hier erstaunlich gut.

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Der Sound tut sein Übriges: Düstere Ambient‑Klänge wechseln sich mit druckvollem Beat in den Kämpfen ab, und gerade die Kombination aus Stille und Explosionen erzeugt eine sehr dichte Stimmung.

Kleinere Schwächen, die auffallen

Zunächst kann der Einstieg überwältigend wirken. Wenn du zum ersten Mal in ein Areal gespawnt wirst und plötzlich von mehreren Seiten angegriffen wirst, kann das frustrierend sein, wenn du noch nicht alle Systeme verstanden hast. Es dauert eine Weile, bis man sich wirklich sicher fühlt.

Außerdem wiederholen sich manche Umgebungen auf Dauer etwas. Die Levelstruktur ist großartig, wenn es ums Lernen und Progressieren geht, aber nach vielen Stunden konnte ich ein paar Wiederholungen spüren.

Das betrifft zwar nicht die Spielmechanik selbst, aber es fällt auf, wenn man viel Zeit investiert.

Mein Fazit

Saros hat mich positiv überrascht. Es schafft es, ein Spiel zu sein, das befeuert statt frustriert, selbst, wenn du stirbst. Die Kombination aus schnellem Action‑Gameplay, taktischer Tiefe und einer spannenden Sci‑Fi‑Atmosphäre macht das Spiel zu einem Erlebnis, das ich gerne wieder gestartet habe.

Ja, es ist fordernd. Ja, manches fühlt sich vertraut an. Aber genau diese Mischung aus Herausforderung und Belohnung sorgt dafür, dass Saros nicht nur ein weiterer Shooter ist, sondern ein Spiel, das dich immer wieder zurückziehen will.

Für Fans von intensiver Action mit strategischen Elementen ist das hier definitiv ein Titel, der es wert ist, gespielt zu werden und zwar mit vollem Einsatz.

Meine Bewertung: 4,4 von 5 Sternen

ProCon
Intensives, befriedigendes KampfgefühlEinstieg kann für Neulinge hart wirken
Starke Sci‑Fi‑AtmosphäreEinige Umgebungen wiederholen sic
Motivierendes ProgressionssystemTechnisch solide, aber nicht spektakulär
Viel taktische Tiefe trotz Roguelite‑Natur
Spannende Welt mit lebendigem Setting

Erscheinungsdatum: 20.3.2026

Plattformen: PlayStation 5

Josephine hat ihre Leidenschaft fürs Schreiben mit ihrer Liebe zum Online-Gaming verbunden. Von Browsergames bis hin zu MMORPGs erkundet sie digitale Welten voller Spielspaß und Kreativität. Daher sind Online Casinos für sie auch eine interessante Schnittstelle zwischen Spielspaß und technischen Innovationen. Besonders die riesige Auswahl an unterschiedlichen Slots mit ihren vielfältigen Features faszinieren sie. Wenn Josephine gerade nicht schreibt oder recherchiert, ist sie sehr aktiv in ihrer Kirchengemeinde unterwegs oder taucht in die Welt der handgemachten Musik ein.