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Marathon – Taktik, Risiko und der Reiz des Verlusts

Mit Marathon wagt Bungie einen spannenden Schritt: Weg vom klassischen Story-Shooter, hin zu einem Extraction-Shooter, bei dem jede Runde über Erfolg oder kompletten Verlust entscheidet.

Schon nach den ersten Matches wird klar: Das hier ist kein Spiel, das dich an die Hand nimmt. Es wirft dich in eine gefährliche Welt, gibt dir ein Ziel und lässt dich dann selbst herausfinden, wie du überlebst.

Jeder Einsatz zählt

Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Du landest auf einer Map, sammelst Ausrüstung und versuchst, wieder lebend zu entkommen. Klingt simpel, ist es aber nicht.

Denn du bist nicht allein. Andere Spieler verfolgen genau das gleiche Ziel. Und genau hier entsteht die Spannung: Greifst du an? Vermeidest du Kämpfe? Oder riskierst du alles für besseren Loot?

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Ich hatte mehrere Situationen, in denen ich mit voller Ausrüstung kurz vor der Extraktion stand und dann doch alles verloren habe. Frustrierend? Ja. Aber genau diese Momente sorgen dafür, dass sich Siege umso besser anfühlen.

Gunplay auf gewohnt hohem Niveau

Was Marathon von Anfang an richtig gut macht, ist das Gunplay. Waffen fühlen sich präzise und direkt an, Treffer haben Gewicht und jede Bewegung wirkt kontrolliert.

Hier merkt man sofort die Erfahrung von Bungie. Egal ob kurze Feuergefechte oder längere Duelle, das Shooting fühlt sich einfach rund an. Besonders wichtig ist dabei die Positionierung. Offene Kämpfe sind oft riskant, und wer unüberlegt handelt, wird schnell bestraft.

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Taktik statt Dauerfeuer

Im Gegensatz zu vielen klassischen Shootern geht es hier weniger um reine Reflexe und mehr um Entscheidungen.

Ich habe schnell gelernt, dass es oft besser ist, einen Kampf zu vermeiden, statt ihn zu suchen. Geräusche spielen eine große Rolle, ebenso wie Map-Kenntnis und Timing.

Gerade diese Mischung aus Spannung und Unsicherheit sorgt dafür, dass sich jede Runde anders anfühlt. Mal läuft alles perfekt, mal endet der Run nach wenigen Minuten.

Sci-Fi-Atmosphäre mit Stil

Optisch setzt Marathon auf einen klaren, futuristischen Look. Die Maps wirken sauber designt, mit vielen Details und einer angenehmen Übersicht.

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Die Welt fühlt sich kühl und technisch an, fast schon steril. Das passt gut zum Gameplay, weil es den Fokus auf Orientierung und Lesbarkeit legt.

Sounddesign ist ebenfalls stark: Schritte, Schüsse und Umgebungsgeräusche geben dir ständig Hinweise darauf, was um dich herum passiert.

Progression mit Risiko

Ein wichtiger Teil des Spiels ist der Fortschritt. Du sammelst Ausrüstung, verbesserst deinen Charakter und baust dir mit der Zeit ein Arsenal auf.

Aber: Alles, was du mitnimmst, kannst du auch verlieren. Dieses System sorgt für permanente Spannung. Jeder Einsatz ist eine Abwägung: Spiele ich sicher, oder gehe ich volles Risiko? Ich hatte oft das Gefühl, dass genau diese Entscheidungen das Spiel tragen.

Einstieg nicht ohne

So spannend das Konzept ist, es bringt auch Probleme mit sich. Der Einstieg ist nicht gerade leicht. Als neuer Spieler kann man schnell überfordert werden, vor allem wenn man direkt auf erfahrene Gegner trifft.

Auch der Frustfaktor kann hoch sein. Mehrere verlorene Runs hintereinander können demotivieren, besonders, wenn man das Gefühl hat, kaum Fortschritt gemacht zu haben.

Mein Fazit

Marathon ist kein Shooter für zwischendurch. Es ist ein Spiel, das dich fordert, dich frustriert – und dich genau deshalb immer wieder zurückholt.

Die Mischung aus taktischem Gameplay, starkem Gunplay und dem Risiko, alles zu verlieren, sorgt für intensive Momente, die man so nicht in vielen anderen Shootern findet.

Gleichzeitig ist das Spiel nicht für jeden geeignet. Wer schnelle, unkomplizierte Action sucht, wird hier vermutlich nicht glücklich. Wenn du aber bereit bist, dich auf das System einzulassen und aus Fehlern zu lernen, entfaltet Marathon eine ganz eigene Faszination.

Meine Bewertung: 4,3 von 5 Sternen

ProCon
Starkes, präzises GunplayHoher Frustfaktor bei verlorenen Runs
Hohe Spannung durch Risiko-SystemEinstieg für neue Spieler schwierig
Jede Runde fühlt sich anders anWeniger geeignet für Solo-Spieler
Gute Mischung aus Taktik und ActionFortschritt kann sich langsam anfühlen
Atmosphärisches Sci-Fi-Setting

Erscheinungsdatum: 5.3.2026

Plattformen: PC (Microsoft Windows), PlayStation 5, Xbox Series X|S

Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.