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I Am Jesus Christ – Zwischen Glaube und Gameplay

I Am Jesus Christ ist eines der ungewöhnlichsten Spiele der letzten Jahre. Die Idee allein sorgt schon dafür, dass man genauer hinschaut: Du schlüpfst in die Rolle von Jesus, erlebst bekannte Geschichten und vollbringst Wunder.

Das klingt erstmal nach einer spannenden, vielleicht sogar mutigen Grundlage. Die Frage ist nur: Trägt das auch als Spiel?

Ein Konzept, das sofort auffällt

Schon nach den ersten Minuten merkt man, dass hier nicht einfach nur ein Gimmick umgesetzt wurde. Das Spiel versucht tatsächlich, zentrale Momente nachzubilden – von Heilungen bis hin zu bekannten biblischen Szenen.

I Am Jesus Christ

Ich habe schnell verstanden, dass es weniger um klassische Spielmechaniken geht, sondern mehr um das Erleben dieser Situationen. Und genau da liegt auch die größte Stärke und gleichzeitig die größte Schwäche.

Gameplay bleibt simpel

Die Interaktionen sind bewusst einfach gehalten. Du bewegst dich durch die Welt, interagierst mit Personen und löst kleine Aufgaben, die oft auf Timing oder einfachen Mechaniken basieren.

Das funktioniert am Anfang ganz gut, verliert aber relativ schnell an Reiz. Mir hat hier oft die spielerische Tiefe gefehlt. Viele Situationen fühlen sich eher wie interaktive Szenen an als wie echtes Gameplay.

Atmosphäre mit eigenem Ansatz

Was das Spiel gut hinbekommt, ist die Stimmung. Die Welt ist ruhig, fast schon meditativ, und viele Momente sind bewusst entschleunigt. Das passt zum Thema, kann aber auch dafür sorgen, dass sich das Spiel teilweise sehr langsam anfühlt.

Ich hatte Phasen, in denen ich die Atmosphäre wirklich interessant fand, und andere, in denen ich mir einfach mehr Dynamik gewünscht hätte.

Ein Spiel, das polarisiert

I Am Jesus Christ ist kein Spiel, das man neutral bewertet. Einige werden die Idee spannend finden und die Umsetzung als mutig sehen. Andere werden sich fragen, ob das Konzept überhaupt als Spiel funktioniert.

Ich liege irgendwo dazwischen. Die Idee trägt eine Zeit lang, aber spielerisch fehlt einfach mehr Substanz.

Mein Fazit

I Am Jesus Christ ist ein Spiel, das vor allem durch seine Idee auffällt. Es traut sich etwas, das kaum ein anderes Spiel versucht und genau das macht es interessant.

Gleichzeitig merkt man schnell, dass das Gameplay nicht ganz mithalten kann. Die Mechaniken bleiben simpel, und auf Dauer fehlt die Abwechslung. Wenn du neugierig bist und dich auf das Konzept einlassen willst, kannst du hier eine interessante Erfahrung machen. Als klassisches Spiel funktioniert es aber nur eingeschränkt.

Meine Bewertung: 3,4 von 5 Sternen

ProsCons
Einzigartiges, ungewöhnliches KonzeptSehr simples Gameplay
Ruhige, passende AtmosphäreWenig spielerische Tiefe
Interessanter PerspektivwechselKann sich schnell repetitiv anfühlen
Mut zur Umsetzung eines schwierigen ThemasNicht für jeden zugänglich

Erscheinungsdatum: 2.4.2026

Plattformen: PC (microsoft Windows)

Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.