Sonys patentierter PlayStation Controller ohne Tasten: Die Zukunft des Spielens?

Sony patentiert PlayStation Controller ohne Tasten

Der DualSense Controller der PlayStation gilt bereits heute als eines der innovativsten Gaming-Hardware-Produkte der letzten Jahre – vor allem dank haptischem Feedback und adaptiven Triggern. Doch Sony Interactive Entertainment denkt offenbar noch weiter.

Ein neu entdecktes Patent deutet darauf hin, dass zukünftige PlayStation-Controller möglicherweise ganz ohne physische Tasten auskommen könnten. Stattdessen setzt Sony auf ein vollständig berührungsbasiertes Design mit Touchscreen.

Dieses experimentelle Konzept würde einen radikalen Bruch mit dem klassischen Gamepad darstellen, das seit den 1990er-Jahren die Branche geprägt hat. Gleichzeitig zeigt es, wie ernst Sony die Weiterentwicklung von Eingabegeräten nimmt. Hier erfahrt ihr, was bisher über Sonys Vision eines touchbasierten Controllers bekannt ist.

So funktioniert der PlayStation-Controller mit Touchscreen

Laut den Patentunterlagen, über die erstmals SlashGear berichtete, ersetzt das Konzept die bekannten Tasten (Dreieck, Kreis, Kreuz, Quadrat), das Steuerkreuz und sogar die Analogsticks durch eine große, dynamische Touch-Oberfläche.

Anders als bei einem Smartphone soll sich die Bedienung dennoch „physisch“ anfühlen. Möglich machen das Technologien wie haptische Beleuchtung und lokalisierte Vibration.

Berührt ihr einen virtuellen Button, erzeugt der Controller gezielte Feedback-Impulse, die einen mechanischen Klick simulieren. Dadurch könnte Sony eine vollständig anpassbare Steuerung schaffen, die sich je nach Spiel automatisch verändert.

Flexible Layouts für PS6 und kommende Plattformen

Der größte Vorteil eines Touchscreen-Controllers liegt in seiner Flexibilität. Die Benutzeroberfläche kann sich jederzeit neu konfigurieren.

In Rennspielen könnten beispielsweise Tachometer und Schaltflächen erscheinen, während Rollenspiele Hotbars, Inventar-Shortcuts oder Spezialaktionen anzeigen. Diese Anpassbarkeit eröffnet enorme Möglichkeiten, besonders im Bereich Accessibility.

Spielerinnen und Spieler mit eingeschränkter Mobilität könnten Buttons vergrößern, verschieben oder das Layout vereinfachen. Damit würde Sony seine Strategie für inklusives Design fortsetzen, die bereits mit dem PlayStation Access Controller sichtbar wurde.

Herausforderungen eines Controllers ohne Tasten

Trotz der spannenden Idee gibt es klare Hürden. Ein zentraler Punkt ist Muscle Memory. Viele Spieler verlassen sich auf die fühlbaren Kanten von Tasten und Sticks, ohne hinzusehen.

Eine glatte Oberfläche, selbst mit starkem haptischem Feedback, könnte dieses intuitive Gefühl teilweise verlieren.

Auch technische Fragen bleiben offen: Ein hochauflösender Touchscreen kombiniert mit komplexer Haptik würde den Akku stark belasten. Zudem müsste Sony sicherstellen, dass Haltbarkeit und Reaktionszeit auf dem Niveau klassischer Controller bleiben.

Ist das wirklich die Zukunft der PlayStation?

Wie bei vielen Patenten gilt: Nicht jede Idee schafft es zur Marktreife. Große Tech-Unter­nehmen sichern sich regelmäßig Konzepte, die nie veröffentlicht werden.

Dennoch zeigt dieses Patent deutlich, dass Sony aktiv erforscht, wie sich die Flexibilität mobiler Interfaces mit klassischer Konsolen-Hardware verbinden lässt.

Ob als Zubehör für eine mögliche PlayStation 6, als Cloud-Gaming-Gerät oder als völlig neue Geräteklasse – Sony signalisiert, dass Innovation weiterhin Priorität hat. Der DualSense bleibt aktuell der Maßstab, doch langfristig könnten physische Tasten tatsächlich weniger wichtig werden.

Fazit

Sonys Patent für einen Controller ohne physische Tasten wirkt wie ein Blick in eine mögliche Zukunft des Gamings. Ein vollständig anpassbarer Touchscreen-Controller könnte neue Spielkonzepte ermöglichen, Barrieren abbauen und die Art verändern, wie ihr mit Spielen interagiert.

Gleichzeitig stehen praktische Herausforderungen im Raum, insbesondere bei Haptik, Akkulaufzeit und Nutzergewohnheiten. Ob dieses Konzept Realität wird, ist offen. Klar ist jedoch: Sony experimentiert aktiv mit neuen Eingabeformen und bereitet sich auf die nächste Generation der PlayStation-Hardware vor.

Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.