Griechenland verschärft Glücksspielgesetze: Auch Spieler geraten ins Visier

Griechenland illegales Glücksspiel

Während Maßnahmen gegen den Glücksspiel-Schwarzmarkt meist die Betreiber ins Visier nehmen, geht Griechenland nun einen deutlich schärferen Weg. Im Rahmen eines umfassenden Vorgehens gegen illegales Glücksspiel sollen künftig auch Spieler selbst strafrechtlich belangt werden. 

Finanzminister Kyriakos Pierrakakis begründete den Schritt mit alarmierenden Zahlen: Der Schwarzmarkt soll dem Staat jährlich hunderte Millionen Euro entziehen. Für euch als Spieler bedeutet das eine klare Warnung: wiederholte Teilnahme an illegalen Angeboten könnte künftig ernste rechtliche Konsequenzen haben.

Spieler im Fokus: Ein Kurswechsel mit Signalwirkung

Mit der geplanten Gesetzesverschärfung schlägt Griechenland einen ungewöhnlichen Weg ein. Statt sich ausschließlich auf illegale Anbieter zu konzentrieren, sollen künftig auch Spieler für ihre Teilnahme am Schwarzmarkt zur Verantwortung gezogen werden. Laut Finanzminister Kyriakos Pierrakakis ist dieser Schritt notwendig, um einem Milliardenproblem Herr zu werden, das den Staatshaushalt und die Gesellschaft gleichermaßen belastet.

Besonders brisant: Sanktionen sollen nicht sofort greifen, sondern bei wiederholter Teilnahme an illegalem Glücksspiel ausgelöst werden. Damit will die Regierung vor allem Gewohnheitsspieler abschrecken und ein klares Signal senden. Für euch als Spieler heißt das, genauer hinzuschauen, auf welchen Plattformen ihr unterwegs seid. Die Maßnahme ist umstritten, könnte aber die Nachfrage nach nicht lizenzierten Angeboten spürbar senken. Genau darauf zielt Athen ab.

Junge Zielgruppen und Hightech-Kontrollen

Besonders alarmierend für die Behörden ist der Blick auf die Altersstruktur der illegalen Spieler. In Griechenland stammt mehr als ein Viertel der Teilnehmer am Schwarzmarkt aus der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen. Genau hier setzt die neue Strategie an: Abschreckung durch persönliche Haftung, kombiniert mit moderner Überwachung.

Die Regierung will verstärkt auf Technologie setzen. Gemeinsam mit der Hellenic Gaming Supervision and Control Board sollen KI-gestützte Systeme verdächtige Aktivitäten in Echtzeit erkennen. Geplant sind unter anderem DNS-Sperren für illegale Plattformen sowie Datenabgleiche zu Zahlungsströmen in Zusammenarbeit mit der Bank of Greece. Für euch bedeutet das: Illegale Angebote werden nicht nur schwerer erreichbar, sondern auch riskanter – gerade für jüngere Spieler, die bislang als besonders anfällig gelten.

Harte Strafen für Betreiber – Nulltoleranz angekündigt

Parallel zur stärkeren Verantwortung der Spieler zieht Griechenland die Schrauben bei illegalen Anbietern deutlich an. Mit einem neuen Erlass, der für die erste Hälfte von 2026 angekündigt ist, soll eine konsequente Nulltoleranz-Politik gegenüber Schwarzmarkt-Betreibern eingeführt werden. Wer illegales Glücksspiel organisiert, muss künftig mit drastischen Konsequenzen rechnen: Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren und Geldbußen zwischen 50.000 und 100.000 Euro stehen im Raum.

Besonders schwer wiegen erschwerende Umstände wie Wiederholungstaten, die Beteiligung Minderjähriger oder das erneute Öffnen bereits versiegelter Lokale. Zusätzlich erhalten Kommunen erweiterte Befugnisse, Betriebslizenzen zu entziehen, während die Hellenic Gaming Supervision and Control Board mehr Ermittlungsrechte bekommt. Für euch zeigt sich hier klar: Athen will nicht nur abschrecken, sondern den illegalen Markt strukturell zerschlagen – und das auf allen Ebenen.

Fazit – Wo geht es jetzt entlang?

Griechenland setzt mit seinem Vorgehen ein deutliches Zeichen gegen den Glücksspiel-Schwarzmarkt. Indem künftig nicht nur Betreiber, sondern auch Spieler ins Visier geraten, verschiebt sich die Verantwortung spürbar. Für Spieler bedeutet das vor allem eines: Vorsicht und Information werden wichtiger denn je. Wer auf illegale Angebote setzt, geht künftig ein reales rechtliches Risiko ein. Ob die harte Linie tatsächlich den Schwarzmarkt eindämmt, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass Athen zu drastischen Mitteln bereit ist.

Roman hat schon recht früh angefangen, Videospiele zu spielen. Wie früh? Nun, sagen wir mal, als die Nintendo 64 herauskam, und kurz darauf wurden GoldenEye 007 und Perfect Dark jahrelang zu einem Fixpunkt seines Alltags. Im Laufe der Jahre hat sich Romans Leidenschaft für Spiele auf anderen Konsolen und auch auf das Internet ausgeweitet, wo er die faszinierende Welt der Online Slots, Live Casinos, Poker und Wetten entdeckt hat. Seit über 6 Jahren arbeitet er nun schon mit den besten Plattformen und Software Anbietern zusammen und trägt dazu bei, dass die Branche auf verantwortungsvolle und respektvolle Weise weiterwächst. So ist er schlussendlich bei Gameshub gelandet.