Kurz vor dem Start der Honor of Kings Major League Spring 2026 kommt es zu einer unerwarteten Wendung: Gleich drei qualifizierte Teams werden nicht am Turnier teilnehmen können. Der Grund liegt nicht etwa in sportlichen Entscheidungen, sondern in ganz realen logistischen Problemen – genauer gesagt im internationalen Flugverkehr.
Für euch als Zuschauer bedeutet das: Das Teilnehmerfeld verändert sich kurzfristig, während das Turnier selbst planmäßig stattfinden soll.
Flugchaos trifft Esports: Warum drei Teams fehlen
Das Organisationskomitee gab offiziell bekannt, dass Astar Esports, Alpha7 Esports und Leviatán ihre Teilnahme absagen müssen. Als Hauptgrund wurden „Unsicherheiten bei Anschlussflügen“ genannt.
Hinter dieser eher nüchternen Formulierung steckt ein komplexeres Problem: Internationale Flugrouten sind aktuell durch Luftraumsperrungen und gestörte Verbindungen beeinträchtigt. Dadurch wird die Planung von Reisen – insbesondere für Teams aus verschiedenen Kontinenten – extrem unzuverlässig.
Auf Social Media erklärte der offizielle Esports-Account:
„Mehrere Teams sind von Störungen im internationalen Flugverkehr betroffen, was zu erheblichen Unsicherheiten bei Anschlussflügen geführt hat.“
Gerade für global ausgerichtete Turniere zeigt sich hier einmal mehr, wie stark Esports von funktionierenden internationalen Strukturen abhängig ist.
Bitter für die betroffenen Teams
Besonders ärgerlich: Alle drei Teams hatten sich regulär für das Event qualifiziert und ihren Platz sportlich verdient.
- Astar Esports gewann die Open Series 2026 Split 5 in der MENA-Region
- Leviatán (Los Pibes) setzte sich in LATAM South durch
- Alpha7 Esports (Rock Pirates) gewann den Major League Spring Qualifier
Für euch als Fans bedeutet das auch: Einige spannende regionale Storylines fallen kurzfristig weg. Gerade Teams aus aufstrebenden Regionen bringen oft frischen Wind ins Turnier – genau dieser Faktor fehlt nun teilweise.
Turnier läuft trotzdem wie geplant
Trotz der Ausfälle bleibt der Zeitplan unverändert. Die Major League Spring findet weiterhin vom 12. bis 22. März 2026 statt. Insgesamt kämpfen die verbleibenden Teams um ein Preisgeld von 35.000 US-Dollar. Die Verteilung sieht wie folgt aus:
1. Platz: 5.000 $
2. Platz: 4.500 $
3. Platz: 4.000 $
4. Platz: 3.500 $
Plätze 5-10: jeweils 3.000 $
Noch wichtiger als das Preisgeld: Der Sieger qualifiziert sich direkt für den Honor of Kings World Cup 2026, der im Rahmen des Esports World Cup in Riad stattfindet. Für euch als Zuschauer bleibt das Turnier also weiterhin relevant – vielleicht sogar noch spannender, da sich die Dynamik im Teilnehmerfeld verschiebt.
Diese Teams sind jetzt im Fokus
Mit dem Wegfall von drei Teams rücken andere Organisationen stärker in den Mittelpunkt. Zu den gesetzten Teilnehmern gehören unter anderem:
- Nongshim Redforce (Titelverteidiger)
- Virtus.pro
- Horaa Esports
Dazu kommen qualifizierte Teams wie:
- Team MAX
- CMF Esports
- The Vicious
- STMN Esports
Gerade für euch als Zuschauer könnte das bedeuten: weniger bekannte Teams bekommen plötzlich mehr Chancen, sich zu beweisen – und vielleicht für Überraschungen zu sorgen.
Reaktionen und Ausblick
Das Organisationskomitee zeigte sich verständnisvoll und betonte, dass man die Situation weiterhin genau beobachte:
„Wir danken allen Teams und Fans für ihr Verständnis und werden weitere Updates geben, sollte sich die Lage verändern.“
Gleichzeitig sprach man den betroffenen Teams ausdrücklich sein Mitgefühl aus – ein wichtiger Schritt, denn für die Spieler geht es hier nicht nur um ein Turnier, sondern oft um Karrierechancen und internationale Sichtbarkeit.
Fazit: Ein unerwarteter Rückschlag für ein globales Turnier
Die Absage von gleich drei Teams zeigt deutlich, dass Esports trotz aller Digitalisierung immer noch stark von realen Faktoren wie Reisen und Infrastruktur abhängig ist.
Für euch bedeutet das: Das Turnier wird zwar stattfinden, aber unter veränderten Vorzeichen. Einige Favoriten fehlen, neue Chancen entstehen – und genau das könnte die Major League Spring 2026 unberechenbarer machen als erwartet.
Am Ende bleibt die Hoffnung, dass zukünftige Events besser gegen solche äußeren Einflüsse abgesichert werden können. Bis dahin gilt: Augen auf – denn Überraschungen sind jetzt wahrscheinlicher denn je.
